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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1929-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1929) · p. Seite 65

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
73 (1929)
Issue
Heft 1-2 (Januar 1929)
Article
Die Familie Lwow [Nachricht]
Date
1929-01-01
Page
Seite 65 (sequence 2)
Language
German
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66 Sohn des Moses Oppenheim und folglich auch kein Neffe David Oppenheims. Siehe den Text der Grabschrift ״Inschriften“ S. 245 ff. und S. 2 das. (Josef Lwöw.) Hier wäre der bei T a g 1 i c h t Nachlässe S. 310 ex 1785 herrührende Stammbaum auszuwerten gewesen. Quellen zu J. L. wurden überhaupt nicht gegeben. ״ S. 492,4 hätte der Autor, der Genealogisches so oft vorbringt, den Versuch unternehmen müssen, die Aszendenz des Isaschar Beer Zoref nachzuweisen, wo Gelehrte und Autoren anzutreffen sind. S. 493, n. 2 werden gegen Dembitzer und B u b e r 2 Approbationen zur Erweisung der Tatsache, daß Moses Lw6w vor dem Antritte des Landesrabbinats Rabbiner in Nikolsbürg war, herangezogen. Diese allgemein bekannte Tatsache ist in einer Zeile Inschriften II, S. 364 festgelegt. Während H. aber mit diesen beiden Forschern so streng zu Gericht sitzt, ist es ihm entgangen, daß Moses Lwöw tatsächlich noch vor dem Tode des Landesrabbiners Berusch Eskeles Vizelandesrabbiner war, s. Taglicht 1. c. hebr. Abt. S. 40. S. 493 gegen Ende des 1. Absatzes. Die Behauptung, daß Moses Lwöw in fast sämtlichen Gemeinden betrauert wurde, ist zumindest sehr gewagt. Gerade der Nachsatz ,,selbst Saul Halevi . . .“ erklärt zur Genüge, warum im Haag ein solcher Hesped veranstaltet wurde. S. H. gehört als Schwiegersohn des Amsterdamer* Rabbiner Arje Löb zum Verwandtenkreise. Jedenfalls wäre ein Nachweis, wenigstens über einen Bruchteil der Gemeinden erwünscht. Schlüsse solcher Art findet man leider auch sonst in der Literatur. S. 493, Abs. 2. Die apodiktische Behauptung, daß Responsen von Moses Lwöw nur in zwei Werken zeitgenössischer Autoren anzutreffen sind, ist unrichtig. In Zebi Hirsch Haiberstadts שו״ת עטרת צבי findet sich ein Responsum aus der Frankfurter Zeit, s. daselbst Nr. 5. B. Wachstein. Hierauf sendet uns Herr Rabb. H. Horowitz folgende Erwiderung (übersetzt von N. Wahrmahn): Wachstein wirft mir vor, daß ich nicht alle Arbeiten angeführt habe, die auf den Gegenstand Bezug nehmen. Es ist von jeher meine Art gewesen, nur eine wichtige Quelle anzugeben, um den Leser nicht durch viele nebensächliche Zitate und Hinweise unnötigerweise zu ermüden. Was den Vorwurf anbetrifft, daß meine Ergebnisse zum Teil schon von anderen Autoren gefunden wurden, so ist es wahr, daß manche Einzelheiten, die für die Geschichte der Familie Lwöw von Wichtigkeit sind, von diesen Historikern geliefert wurden; aber keiner von ihnen hat es unternommen, eine zusammenhängende Darstellung der Geschichte der Familie Lwöw zu geben, wie ich dies in meinem erwähnten Aufsätze getan habe. Außerdem bin ich bei meiner Untersuchung über die bisherige Forschung hinausgekommen, was ja auch W. zugibt. W. bemerkt weiter, daß er in der von mir angeführten Quelle שב יעקב auf S. 487 N. 1 nicht das gefunden hat, worauf ich im Text hingewiesen habe. W. scheint jene Stelle mißverstanden zu haben. Denn dort heißt es, daß Aron Lwöw ein Nachkomme des Mayer Katzenellenbogen aus Padua und auch des Josef Katz aus Krakau war, und hierauf bezieht sich der Hinweis auf die Werke אור הישר und שב יעקב. Im אור הישר ist nämlich ein Responsum des Josua Heschel Lwöw abgedruckt, wo er Mayer Katzenellenbogen wie auch Josef Katz "זקיני“ nennt. Ebenso findet sich im שב יעקב ein Responsum seines Bruders Moses Lwöw, wo er den Josef Katz als ,,מורי זקיני“ bezeichnet. Da die beiden Brüder nicht von einer Mutter waren, so ergibt sich notwendigerweise, daß ihr Vater Aron Lwöw ein Enkel des Josef Katz war. Wenden wir uns nun seinen Bemerkungen zu: Zu S. 491, N. 2: Es ist richtig, daß Buber a. a. O. Josef Czaczkes anführt. Aber von den Namen seines Vaters und dessen Familie sagt Buber nichts aus. Ich habe in meiner genannten Schrift nachgewiesen, daß sein Vater Leib Czaczkes der Schwiegersohn des Jekowka aus Brody war. Letzterer war ein Sohn des Daniel aus Lublin, dessen Frau Joris die Tochter des Nikolsburger Rabbiners Jekowka war. Die Quelle für diese Angaben ist der Pinkas der Gemeinde Brody, den ich dort vor zwanzig Jahren bei einem kurzen Aufenthalte benutzen konnte. Bei dieser Gelegenheit möchte ich noch bemerken, daß die Behauptung Dembitzers (כלילת יופי II S. 100 b), die von David Kaufmann und anderen Forschern übernommen wurde, daß der Nikolsburger Rabbiner Jekowka der Äg^awsdirift, 73• Jahrgang. 5

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