Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 72 (1928)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Geschäftsbericht [der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums] für das Jahr 1927
- Date
- 1928-01-01
- Page
- Seite 107 (sequence 3)
- Language
- German
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107 Herren haben der Gesellschaft neben Glückwünschen zum Jubiläum besonderen Dank für die Widmung dieses schönen Buches ausgesprochen. Weitere Exemplare dieser Vorzugsausgabe haben die Herren Professor Dr. Moritz Sobernheim, Berlin Dr. Jakob Goldschmidt, Berlin Direktor Gurt Sobernheim, Berlin Paul von Mendelssohn-Bartholdy, Berlin Ernst Wallach, Berlin Kommerzienrat Bernhard Albert Mayer, Mainz Dr. James Loeb, Murnau am Staffelsee Felix Benjamin, Berlin Fritz Wallach, Berlin Firma M. M. Warburg & Co., Hamburg Dr. Isi Kahn-Jaffa, Berlin Lippmann Bloch, Breslau Emil Dammann, Berlin Dr. Walter Sobernheim, Berlin bezogen. Außerdem wurde für Herrn Wilhelm Julius Valentin- Berlin ein Luxusband mit dem Eindruck: ,,Dieses Exemplar ist für die Nachkommen von Jakob Abraham und Abraham Abramson hergestellt“ angefertigt. Die uns hierfür gütigst überwiesenen Beträge haben wir dem Jubiläumsfonds zugeführt. Der Festakt zur Feier des Jubiläums fand am Mittwoch, dem 16. November, statt; eine zahlreiche Versammlung, darunter Vertreter der angesehensten Organisationen aller jüdischen Parteien und Richtungen, sowie eine stattliehe Anzahl von Berliner und auswärtigen Mitgliedern hatte sich eingefunden. Der Vorsitzende beglückwünschte die Erschienenen und gab seiner besonderen Freude darüber Ausdruck, daß der Gründer der Gesellschaft, Herr Rabbiner Dr. L u c as - Glogau, sowie die seit 1902 ununterbrochen dem Ausschuß angehörenden Herren Professor Dr. Eduard B a n e t h und Rabbiner Dr. S. W e is s e- Berlin, persönlich anwesend waren, denen er den herzlichen Dank der Gesellschaft aussprach. Ebenso begrüßte er die anwesenden Witwen der früheren Präsidenten, Professor Dr. Martin Ph i 1 i p p s 0 n-Berlin und Rabbiner Professor Dr. Jakob G u 11 m an 11־ Breslau sowie die Hinterbliebenen, der beiden verstorbenen Schriftführer, Dr. Gustav Karpeles-Berlin und Rabbiner Professor Dr. Philipp Bio cli-Posen. Er verlas die eingegangenen Glückwünsche, darunter das Telegramm des Ministers für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung, Professor D. Dr. G. H. Becker: ,,Leider am persönlichen Erscheinen verhindert, sende ich der Gesellschaft meine herzlichsten Glückwünsche zu ihrem 25 jährigen Bestehen. Die hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten der Gesellschaft haben nicht nur der Erforschung des Judentums gedient, sondern sind zum Teil zugleich wertvolle Bereicherungen der deutschen Kulturgeschichte, wie besonders das köstliche Jubiläums werk. . . Meine aufrichtigen Wünsche begleiten die Gesellschaft in ihrer künftigen Arbeit.“ Er gab sodann einen kurzen Ueberblick über die Tätigkeit der Gesellschaft und gedachte derer, die sich um sie besonders verdient gemacht haben. Insbesondere dankte er seinen Kollegen im engeren Vorstand für die ständige tatkräftige Unterstützung, so Herrn Karger für seine sachverständige Beratung in allen verlegerischen Angelegenheiten und Herrn Professor Dr. Elb 0 gen, dem er im Aufträge des Vorstandes als Dank für seine unermüdliche Tätigkeit als Schriftführer ein Vorzugsexemplar des Werkes von Hoffmann überreichte. Sodann sprachen die Herren Kammergerichtsrat Wolff für den Vorstand der Jüdischen Gemeinde Berlin und den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden, Professor Dr. Loe we für die Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde Berlin, Professor Dr. Gutt mann für die Akademie für die Wissenschaft des Judentu ms und die Hochschule für die Wissenschaft des Judentums-Berlin, Dozent Dr. Grün herg für das Rabbiner-Seminar-Berlin, Dozent Dr. Heinemann für das Jüdisch-theologische Seminar-Breslau