Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 65 (1921)
- Issue
- Heft 1-3 (Januar 1921)
- Article
- Randglossen zum dem Aufsatze von Klein: "Zur Ortsnamenkunde Palästinas" [Nachricht]
- Date
- 1921-01-01
- Page
- Seite 90 (sequence 3)
- Language
- German
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90 Besprechung. IUD.רתורתי. Das bestbezeugte דורתי entspricht nun mehr einem 2ap1<paL (= ג?צורפי) S׳zpt9aצורתי?.׳? vgl. *צרי) als einen EsTc<pc»pat. צריפה als Ortsname2) ist nach all dem Gesagten za streichen. צריפיך ist übrigens kein PL von צריפה, sondern von צריף. 5. סמוקא (S. 185). Außer B. Abba Samökä gibt es noch ein ר׳ טייפה סמוקא jDem. III, 23c, ר' טיופה סמוקא, jJeb. VIII,8c, vgl. auch יצחק ס ו מק א (verächtlich) ר׳ יצחק בר יוסף, Jeb. 64 b. 6. פשפשה (S. 186). EL. ist durch die spätere Ausg. des j. (seit Amsterdam 1710), die bloß פשפשה אמר ר׳ יוסי ובר haben, irregetührt werden. Die Mss., ed. Venedig und Kiakaa und die nach der letzteren gedruckte ed. Krotoschin haben: פ י ש פשה אמר קומי רבי יוסי, so daß פישפשד־־ן unbedingt der Name des Mannes sein muß! 7. שלקא (S. 196). Za בר שלקא vergleiche man das hebiäische .בן שלקות, Nid. 22b; Tos. VI,5—6 Zuck. בן שלקית. J. N Epstein. Besprechung. 0״ Stählin: Die hellenistisch-jüdische Literatur. Sonderdruck aus: W. von Christ, Geschichte der griechischen Literatur (Müllers Handbuch der klassischen Altertumswissenschaft, VII 2, 1), 6. Auflage, geh. 35 Mk., gebunden 55 Mk. Es kann vom Standpunkt der jüdischen Theologie aus sehr warm begrüßt werden, daß innerhalb des bekannten Handbuchs der griechischen Literaturgeschichte dem jüdischen Hellenismus ein besonderer Abschnitt aus der Feder eines Spezialforschers gewidmet wurde. Die Darstellung umfaßt alles, was von Juden in griechischer Sprache geschrieben wurde, einschließlich der Ueber- Setzungen und derjenigen Pseudonyma, die sicher oder möglicherweise von Juden verfaßt sind; sogar die sogenannten Heraklitbriefe sind besprochen, wiewohl der Verfasser aus guten Gründen (die ich an anderer Steile noch zu verstärken denke) an den heidnischen Ursprung dieser Fälschung glaubt. Bei dem engen Zusammenhang zwischen dem hellenistischen und dem hebräisch-aramäischen Schrifttum ist es natürlich nicht möglich, die Grenzen der Besprechung allzu enge zu ziehen; so berücksichtigt unser Verfasser manche Ge- ג) Vgl. *'בן הצרנו Neh..3,31, LXX: uto;; tou üaps<p’«, 2) Wenn man schon bei diesem צריפה an einen Ortsnamen and noch Westjordanischen (trotz dem היתה בעבר הירדן) Orte (S 182), denäen dürite, so liege am nächsten das Dorf Säfirije, auf dem Wege von Jafa nach Jerusalem, der alte Bischofsitz Sariphaea (Baedeker 5,18).