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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1918-01-01 · Heft 1 · p. Seite 26

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
62 (1918)
Issue
Heft 1
Article
Über einige englische Scholastiker des dreizehnten Jahrhunderts in ihren Beziehungen zur jüdischen Literatur
Date
1918-01-01
Page
Seite 26 (sequence 11)
Language
German
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26 Über einige englische Scholastiker des dr eizehnten Jahrhunderts wüstet und erschüttert worden und viele andere ähnliche Metaphern .... Ebenso, wenn er das Gedeihen einer Dynastie und eine Erneuerung ihres Glücks beschreibt, bedient er sich solcher Metaphern, wie: »Die Vermehrung des Lichts der Sonne und des Mondes, die Erneuerung des Himmels und der Erde und andere analoge Ausdrücke«. (Guide H, S. 218): »Ebenso, wenn er die Zustände des Exils und ihre Eigentümlichkeiten beschreibt, und dann die Wiederkehr der Macht und das Verschwinden aller Trauer, sagt er allegorisch: »»Ich werde schaffen einen anderen Himmel und eine andere Erde, die gegenwärtigen werden vergessen und ihre Spur wird ausgelöscht sein««. (Guide II' S. 221): »Was die Worte Joels betrifft: »»Ich werde zeigen Wunder am Himmel und auf der Erde, Blut, Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, bevor herankommt der große und furchtbare Tag des Ewigen«« u.s.w., so wäre ich sehr geneigt zu glauben, daß er die Vernichtung des Sanherib auf seinem Zuge gegen Jerusalem beschreiben will. Aber wenn du das nicht annehmen willst, so kann es auch die Beschreibung der Vernichtung Gog’s sein, die vor Jerusalem stattfinden wird«. (Guide II, S. 222): »Man kennt schon das Ziel, das wir im Auge haben, nämlich zu beweisen, daß eine Zerstörung dieser Welt, eine Veränderung des Zustands, in dem sie ist, oder selbst irgendeine Veränderung in ihrer Natur, sodaß sie dann in diesem veränderten Zustand bleiben müßte, daß das eine Sache ist, die sich auf kein Prophetenwort und nicht einmal auf einen Ausspruch der Lehrer stützt, denn, wenn diese sagen: Die Welt dauert sechstausend Jahre und während eines Jahrtausends bleibt sie verwüstet, so ist das nicht so gemeint, daß alles, was existiert, zum Nichts zurückkehren müßte, da diese Worte selbst: und während eines Jahrtausends bleibt sie verwüstet, bekunden, daß die Zeit bi eiben wird«. (Guide II, S. 223): »Das ist so wahr, daß selbst derjenige, der die Worte: neuer Himmel und neue Erde in dem (irrtümlichen) Sinne nimmt, den man ihnen beileg!, dennoch sagt: selbst der Himmel und die Erde, die dereinst werden hervorgebracht

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