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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1915-01-01 · Heft 1 · p. 40

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
59 (1915)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension]
Date
1915-01-01
Page
40 (sequence 2)
Language
German
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40 Kurze Mitteilungen und Besprechungen. name1), bald eine beliebig ausgewählte Bezeichnung2). Auch hier hätte nach ganz bestimmten Grundsätzen, die im Vorwort zu erörtern waren, verfahren werden müssen. Noch dazu hätte sich Herr W. hier leicht selber beraten können, wenn er z. B. den Grundsätzen gefolgt wäre, die zuerst Zucker man 11 in seinem Katalog der Bibliothek des jüd.-theol. Seminars zur Anwendung gebracht hat und nachher Roest in seinem Katalog der Rosenthaliana mit unwesentlichen Änderungen verwendet hat. Im einzelnen greife ich einige Sachen heraus, wie sie mir beim Durchblättern des Heftes gerade begegnen: 1) Abarbanels Kommentar zum Buche Daniel (S. 1b) heißt nicht «Quelle», sondern Quellen» des Heils. Sein Kommentar zur Peßachhaggadah erschien in Venedig zuerst 1505 (und nicht 1545). In demselben Jahr (und nicht 1545) kam ebendaselbst sein Aboth-Kommentar heraus, der aber nicht Nachlath «Uwoith», sondern Nachlath Aboth zu transscribieren war. — 2) Das Werk des älteren Isak Aboab (S. 2 b) heißt Menorath ha-Maor (nicht Hamuor), und der Nachmanides-Kommentar des gleichnamigen jüngeren Autors erschien nicht 1558, sondern 1525, und zwar erschien er in Konstantinopel, und nicht in Venedig. — 3) Das Geschichtsbuch des Abraham. Ihn Daud (S. 3 a) heißt (nicht Seder, sondern) Sefer ha-Kabbalah, d. h. »Buch (nicht Reihenfolge) der Überlieferung.« — 4) Abraham b. David Arjeh (S. 3 b) nannte sich Portaleone, sein Buch heißt nicht der Schild des Starken, sondern «die Schilder der Helden» und enthält noch ganz andere Dinge als «3 Dialoge über das Gold und dessen Verwendung in der Medizin«. Auch erschien das Buch weder 1844, noch in Venedig, sondern vielmehr 1612 in Mantua. — 5) Daß «1340 eine Zeit war, in welcher man überhaupt bestrebt war, das ganze Gebiet des Religiösen nach Paragraphen zu.fixieren« (S. 6a), wird vielen neu und unbekannt sein. — 6) Aquilar* (S. g b) ist offenbar nur ein Druckfehler für Aguiiar. — 7) Mit Salomo Alkabir (S. 11 b) meint der Verfasser natürlich Salomo ha-Levi Alkabez, der freilich noch manch es wandere als gerade «das« Weihelied für den Sabbath Lechu (!) Dodi verfaßt hat. — 8) Daß mit 1y Abarbanel, Aboab, Aschkenäsi usw. 2) z. B. Abenatar (S. 2), d. i. Ibn Atar, Abudaram (S. 6), d. i. Abudraham, Albargeloni (S. 10), d. i. Abraham b. Chijja ha- Näßi, Baalschem (S.. 21), d. i. Israel b. Elieser aus Miedzybösz, Bagnols (S. 24), d. i. Lewi b. Gerson usw.

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