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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 1 · p. Seite 56

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 1
Article
Die karäische Familie Firuz
Date
1913-01-01
Page
Seite 56 (sequence 13)
Language
German
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56 Die karäische Familie Firuz. Von einem anderen Zweig von Trägern des Namens F. in Damaskus im XVII. Jahrh. sind, bekannt: 39. Josef F. Rofe b. Mose, der also ebenfalls Arzt gewesen. Er verkaufte die Kommentare jefets zu Psalm, und Prov. an seinen Bruder 40. Gedalia F. b. Mose (Pinsker 168). Diese Brüder lebten am Anfänge des XVII. Jahrh., denn 41. Elia F. b. Gedalia F., der als angesehener Mann in Damaskus in dem Reiseberichte von Samuel b. David aus 1641—42 und des Mose b. Elia ha-Lewi aus 1654—55 erwähnt wird (ed. Gurland, S. 21. 41), dürfte ein Sohn des Gedalia b. Mose gewesen sein. Daß dem so ist, beweist die Existenz von 42. Abraham b. Elia b. Gedalia b. Mose F., der den zweiten Teil von Mose Dar'is Diwän im Jahre 1672 erworben hat (Pinsker 167). Also haben wir hier wiederum vier Geschlechter vor uns: Mose, Josef u. Gedalia, Elia u. Abraham. Daß aber dieser Mose zugleich der Ahn Daniels gewesen sein soll, wie Pinsker vermutet, ist oben als unmöglich nachgewiesen worden. Vielleicht noch dem XVII., aber wahrscheinlicher dem XVIII. Jahrh., gehört 43. Chajjim b. Jeshü'a F. Er wird nach Steinschneider (JQR. XII, 203) in einem ms. Shapira erwähnt. Dann wohl auch in ms. Br. Mus. 894—396 (Mukaddimät des Samuel b. Mose), wo es heißt: אנתקל בחכם אלביע מן מלך כהיר יפת... אלי סלך הצעיר.... בן ישועה ניע יריע פירוז, so daß חיים zu ergänzen wäre. Dieses ms. stammt nach Margoliouth aus dem XVII. Jahrh., also lebte wohl Chajjim, der nicht der erste Besitzer gewesen, im darauffolgenden Jahrhundert. Auch noch im XIX. Jahrh. begegnen wir Trägern des Namens F., aber nicht im Orient, sondern in der Krim. Wir finden hier einen 44. Gedalia b. Josef b. Geäalia F., der seinem am 5. Ijar 1833 in Eupatoria verstorbenen Vater einen Grabstein errichtet hat (Firkowitsch, 238 אבני זכרון nr. 76). Sie waren wohl Nachkommen eines aus Damaskus eingewanderten Firüz.

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