Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 55 (1911)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Das Wasseropfer und die damit verbundenen Zeremonien
- Date
- 1911-01-01
- Page
- 43 (sequence 1)
- Language
- German
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Das Wasseropfer and die damit verbundenen Zeremonien. Von D. Feuehtwang■. 2. Der Stein Schettajja. (Schluß). Rosenmüller (II, 2, 2, 245) gibt an, der Stein der Moschee sei der, auf welchem Jakob schlief (Raumer, Palästina I, 167, Anm.) Wie fest und ununterbrochen die Kette der Überlieferungen ist, zeigt sich an diesen arabischen Sagen, die sich an den geheimnisvollen Stein knüpfen, der uns im frühesten Altertume gleichwie in jüngster Gegenwart begegnet. Hierher, zum »heiligen Fels«, wird nach arabischer Sage am jüngsten Tage die Ka’aba (auch ein viereckiger heiliger Stein) von Mekka kommen. Ein Beweis, daß man ihm eine ähnliche Bedeutung beimaß, wie jenem. Jesus hat nach der Sage den auf dem »heiligen Fels« (Stein) geschriebenen heiligen, unaussprechlichen Namen Gottes entdeckt und damit seine Heilungswunder vollbracht. Man erinnere sich an die Berichte, nach denen der Name Gottes auf dem שתיה steht. In den arab. Überlieferungen laufen offenbar Sagen über den Stein Jakobs, den Moriah, den שתיה ineinander. Nach der Auffassung Eislers (Philologus LXVIII, 1, 117) ist aber auch die Ka’aba nichts anderes, als ein Nab eist ein, denn es bedeutet ursprünglich Würfel, Kreisel, und ist soviel wie Ktißo; — cubus. Der Ka’abastein ist soviel wie der göttliche Mutterstein petra genitrix in mithräischen ln- Schriften. Pseudoplutarch spricht vom Wunderstein der kleinasiatischen Göttermutter. »Für Kleinasien ist die Be-