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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 1 · p. Seite 81

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 1
Article
Mose b. Chisdai und Mose Taku
Date
1910-01-01
Page
Seite 81 (sequence 12)
Language
German
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Mose b. Chisdai und Mose Taku. 81 Eine zweite Stelle hat nur eine entfernte Ähnlichkeit1). Selbst bei vollständiger Gleichheit der ersten Stelle wäre noch nicht bewiesen, daß das Fragment dem Arugat ha- Bossem gedient hätte. Es hätte ebensogut umgekehrt der Fall sein können, oder beide Autoren könnten die Stelle, die nur ein Zitat aus א״ב דר״ע und פרקל דר״א ist, gemeinsam diesen Quellen entnommen haben. Es ist also mindestens gewagt, M. b. Ch. auf Grund der angeführten Beweise zu einem Finsterling und rohen Eiferer gegen jede freie Geistesbewegung oder mit Graetz zum Urheber des am Ende der achtziger Jahre des 13. Jahrhunderts ausgebrochenen Kampfes gegen die Maimunisten zu erklären2). So lange wir keine besseren Beweise haben, können wir ihn nur als den angesehenen Halachisten betrachten, wie er uns schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entgegentritt. ג) Vgl. MS. 1882, S. 415, Z. 20 ff. u. S. 416, Nr. 2 mit ON., S. 87, Z. 21 ff. u. S. 62, Z. 16. Siehe MS. 1882, S. 417 unten. 2) Kirchheim (ON., S. 54 f.), Geiger, a. a. O., S. 58. Graetz V1L S. 154 f. ☆ & Monatsschrift, ü>4. Jahrgang.

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