Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 50 (1906)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathematik bei den Juden
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 116 (sequence 17)
- Language
- German
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116 Mathematik bei den Juden (1551—1840). Staaten, wo der »geförderte Rückschritt« es nicht bis zur Judenhetze gebracht hat, verliert sich das specifischJüdische in der strengen Wissenschaft, wo überhaupt das Geniale und Hervorragende stets nicht national, sondern individuel ist (vgl. Oriental. Litzt. 1901 Col. 95). Wo die Juden in der Landessprache denken lernen (unsere Schulen fördern das Denken in einer bestimmten Sprache), da gehören ihre Leistungen in einer Geschichte, welche nationale Rubriken aufstellt, dem Volke an, dessen Sprache die ihrige ist oder sein wird. Die Zukunft der hebräischen Sprache außerhalb talmudiseher Diskussion wird nicht in Jerusalem und Basel, sondern in Petersburg und Warschau entschieden. Ich habe zu spät angefangen, Einiges aus den Jahren 1841—50 zu notieren, es mag hier als Einladung und Aufforderung zu Ergänzungen diese Abhandlung abschließen. In der Sammelschrift בכורי השנה Bd. I, Amst. 1814, hebr. und holländisch (ohne Namen eines Redakteurs), enhält p. 17. »Jets omtrents den Kalendar over het algemeen en den israelitischen in het bijzonder« (wertlos). 1841 (5602) erschien in Wilna in fol. ׳עטרת שאול über den Talmud. Traktat Chullin von Saul Loria (oder (Lurja) b. Moses Michael aus זאלמאן (Zedner S. 500); zuletzt Einiges über Trigonometrie und Algebra (Benj. S. 486, n. 251). — DerVerf. erwähnt sein unediertes Werk ערוגת הבשם über Geometrie (Benj. S. 450 n. 586). 1844 (beendet 1845)edie1־te in Hamburg Abraham b. jehuda Loeb, Prediger in Graetz (גרידץ) unter dem Titel 3 אמדי נועם Bestandteile; n. 3. ist . . . לוחות המועדות, Tabellen über Feiertage und Zeiten v. J. 587—6000 (Wiener, ‘ק'מ S. 96, n. 776, Zedner S. 20, wonach Benj. S. 43, n. 818 zu ergänzen ist; fehlt.bei Fürst). (Fortsetzung folgt).