Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 50 (1906)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Mathematik bei den Juden
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 104 (sequence 5)
- Language
- German
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104 Mathematik bei den Juden (1551 — 1840); Wien 1820. (CB, L c., die mangelhafte Inhaltsangabe bei Fürst I; 304 ist aus Rebenstein-CassePs Catalog.) Am 10. Oktober 1797 starb der vielseitig gelehrte, berühmte Rabbiner Elia Wilna im Alter von 75 Jahren (CB. 953 und Add). Man darf ihn nicht nach einigen ihm untergeschobenen Schriften beurteilen; bei seinen Leb- Zeiten erschien überhaupt sehr wenig mit seinem Namen1). Auf dem Gebiete der Mathematik sind 2 Schriften zu verzeichnen: a) ׳איל משולש Trigonometrie, redigiert von Samuel b. Josef Loknik (Luknik?), Wilna und Grodno »1833«®) b) ׳ביאור על הערוגה über Geometrisches im Talmud. Trakt. Kilajim III, 1, gedruckt mit ספר הצבא von Serachja Levi, Sklow 1803 (bei Benj. S. 170, n. 452 u. S. 305, n. 5: .(פירוש משנת ערוגה Ob der, seit 1780 gedruckte Commentar über Ezechiel K. 40 ff., Mathematisches über den künftigen Tempel behandle, kann ich nicht untersuchen; eben so wenig weiß ich Näheres über eine handschriftliche Astronomie (bei Fürst סי התכונה). David b. Jakob, Rabb. in Szerczow, Enkel des David b. Samuel Levi (Verf. von טורי זרג), dessen GA. חומות ירושלים s. 1. (Frankf. a. O.?) 1807 erschienen, »war ein tüchtiger Astronom und erklärte sich unzufrieden mit dem סדר העיבור (Kalenderberechnung), , den wir in Händen haben«. Darüber geriet er in briefliche Diskussion mit R. Elia Wilna, »wovon aber nichts Handschriftliches mehr vorhanden ist«. (Mendelsohn, Litbl. IX, 167, ergänzt aus Benj. S. 171 n. 167; Zedher 198). *) Unter den Schriften über Elia erwähnt Fürst III, 521 יקרא דשכבי, Altona 1799; dieses Buch von Isak b. Katriei (Traub?) aus Kaidan bezieht sich auf des Verf. Eltern (Zedner S. 364, Benj. S. 229 n. 201; Katal. Michael gibt nur הספד an). . 2) Die Vorrede דרך ד״פתח vom Enkel Jakob Moses b. Abr. aus Slonim (Benj. S. 34 n. 662, Zedner p. 232) ist in CB. unbeachtet.