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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 1 · p. Seite 102

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 1
Article
Eine Confrontation zwischen Glückel Hameln's Memoiren und den alten Hamburger Grabbüchern
Date
1905-01-01
Page
Seite 102 (sequence 7)
Language
German
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102 Eine Confrontation. sagen: selbstverständlich — weder unter Ries noch unter Wiener, sondern unter dem Stichnamen Model S. 281 Nr. 3023 (1377): Elia ha-Levi (»Dajjan«, das dem Vater Model gehört, irrtümlich aus Wittkower, Aguddat Perachim S. 302 übernommen; berichtigt von Duckasz in den Nachträgen S. 335).— Glückeis andere Schwester Elkele und deren Mann Joseph Segal kann ich in dieser Liste nicht auffinden. Dagegen finden wir die Schwester Rebekka, die mit einem Brudersohn von Chajjim Hameln verheiratet war (Memoiren S. 170), unter dem Namen des Mannes: Bonn. S. 234 steht er als Nr. 312 (391): Samuel Jehuda Levi [d. h. Löb] Prediger [?], gestorben 24. Tammus 5482, und Nr. 313 (405): Ribka, Frau des Samuel, geb. Jehuda Levi [Löb] Stade, gest. 29. Nisan [Jahreszahl defect]. In der Stammliste des Simon von Geldern (bei Kaufmann: aus Heinrich Heines Ahnensaal, S. 298) heisst es, dass Samuel, Sohn des Löb Bonn, mit Rebekka, Tochter des Joseph Stadthagen verheiratet war; die Grabschrift zeigt jetzt, dass Glückei das richtige hat. — Ihr getreues Gedächtnis zeigt sich auch bei Personen und für Zeiten, die ihr viel weniger bekannt sein konnten, wenn wir ihre Aufzeichnungen mit den Daten der Grabschriften vergleichen. Ich habe mir für hier ein Mitglied der älteren Generation aufgehoben, um Rückver- Weisungen zu ersparen. Glückeis Mutter Bella hatte, ausser der obengenannten Schwester, noch eine andere Namens אולק, die mit Elia Cohen, Sohn des angesehenen Rabbiners David Hanau verheiratet war (Memoiren S. 31). Wir finden sie unter dem Stichnamen Cohen S. 236 Nr. 420 (875) Olik, Frau, Witwe des Elia, geb. Nathan als am 16. Fjar 5452 gestorben. Glückei erzählt uns von dem — recht unschuldigen Neid, den der junge Elia, dem sonst alles gelang, gegen seinen Schwager, Glückeis Vater, hegte, weil dieser Vorsteher der kleinen Gemeinde war, und berichtet uns, wie dann ein jäher Tod den Hoffnungen und Erwartungen des Elia Cohen ein trauriges Ende setzte. Er starb fast 40

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