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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-01-01 · Heft 1 (Januar 1904) · p. Seite 43

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 1 (Januar 1904)
Article
[Nachricht] / Levy, Ludwig
Date
1904-01-01
Page
Seite 43 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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43 Kurze jVlitteüungen. Von Dr. Ludwig־ Levy. In der ZATW. XXIII, 1 veröffentlicht Stade B, einen Artikel: Der Mythos vom Paradies Gen. 2, 3 und die Zeit seiner Einwanderung in Israel. Der Mythos entstamme mündlicher Tradition des Adapau. Gilgamesepos und sei nach der Mitte des 8. Jahrh. in Israel monotheistisch umgeformt worden. [1] OppertJ. Jahveh? (Zeitschr. f. Assyr. XXVII, 4, Nov. 1903). Ja — up — pi — ilu od. Ja’ — — pi — ilu, Ja — pi — ilu, Ja — u — um — ilu, die drei Wörter, die den Gottesnamen Israels nach Delitzsch enthalten sollen, sind elamitische Imperfecta und bedeuten vielleicht: Schön ist Gott, Gott ist gnädig, es lebt Gott. Hammurabi ist wahrscheinlich nicht gleich Amraphel. [2] In einem Aufsatz »Ueber das angebliche Vorkommen des biblischen Gottesnamens!יהוד Jahve in altbabylonischen Inschriften« (Zeitschr. für alttestam. Wissensch. 23, II) identificirt H. Algyogy i־H i r sch den Personennamen aus der ersten babyl. Dynastie, den Delitzsch Ja — ve — ilu gelesen und zum Ausgangspunkt seiner These von der monotheistischen Verehrung von!יהוד bei den alten Baby- Ioniern gemacht hatte, mit einem Namen Ja — pa — ilu, der sich sechzehnmal auf den Tontafeln von El Amarna findet. Ja — pa entspreche kanaanäischem יפע (cf. יפיע Jos. 10. 3), auch im Assyrisch-babylonischen komme dieses Verbum meist in der dem hebr. Hiphil entspr. Schafeiform in der Bedeutung »erstrahlen« vor. »Statt des von Delitzsch u. A. irrig umschriebenen Ja — ve — ilu muss ganz bestimmt Ja — pi — ilu gelesen werden, der einem kanaanäischen יפגסעאל oder wahrscheinlicher altarabischem יפעאל gleichzu-

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