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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1899-01-01 · Heft 1 · p. Seite 36

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
43 (1899)
Issue
Heft 1
Article
Die italienische Litteratur der Juden
Date
1899-01-01
Page
Seite 36 (sequence 5)
Language
German
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Die italienische Litteratur der Juden. 36 «stellen. — Hei dieser Gelegenheit mag <211י ähnlicher Wide!•- sprach Kaufmanns kur/ beleuchtet werden, welcher die alte lateinische Uebcrsetzung des More betrifft.1) Meine ״Vcrmuthung“, dass sie durch Friedrich 11. veranlasst sei, hat Ainari wahrscheinlich gefunden: Kaufmann (Le. 354) zögert nicht zu behaupten: ,.Friedrich hat sicherlich das Huch bereits | lateinisch | vorgefunden“; Begründung: ״eine so denkwürdige Thatsacho würde dankbar im Gedächtnisse, (hu* jüdischen Litteratur hatten geblieben sein‘4. (fegen dieses Argumentum ab ignorantia der ,,jüdischen Litteratur‘4 in Bezug auf lateinische Ucbursctzungen lässt sieh gar Nichts verbringen, da das ״Gedachtniss der jüdischen Litteratur‘4 ein sehr elastischer Begriff ist. Ich kann nur erwidern: so lallte gar Nichts ül>er ih‘11 Uebersetzer bekannt ist, wird es gestattet sein zu vermuthen, dass er auf Veranlassung Friedrich s gearbeitet habe; die Gründe für <*ine solche Vormuthung sind hit1־* nicht. zu wiederholen'^), da K. selbst meint: ,,Was lag näher*' u. s. w.:*) Kehren wir zu unserem Thema zurück. Rafael lo M i mini ״Fisico |ArztJ e Mateinatieo“ voriasste (‘im‘, von einem Zeitgenossen gepriesene Monographie über die Spiegel, deren Titel etc. ^־enau nach einem Exemplar in der Alessandrina in Rom, in <b‘1* Hcbr. Bibliogr. XVI11, 134: ,ompendiosa lutroduzione alla prima parte della tipcatlaria“ eec. Ferrara 1582. Dort habe ich auch 2 Stellen aus Garzoni mitgetheilt. ln einer Not(‘ über jüdische Autorim bei Tirabosehi (lib. 111 G. 3 S (>»b p. 207), welche ich bald in deutscher Uebersetzung mittbeihm wcr<lc, findet, sich über Mirami am Schlüsse nur eine kur/(‘ Verweisung auf Garzoni. ln hebräischen Quollen scheint Mirami nicht vorzukoinimm; in Mortara’s Indien ist er daher p. 30 nicht aufgonomiuen. Fabiano Fio^lii, oder Fiocclii, <‘in getaufter Jude in Rom (über welche» s. die Anführungen bei Vogelstein und Rieger 11, 285, 28(5, Verz. d. hehr, llandscbr. in Berlin, 2. Abth. S. 3f) Anm.), verfasste: ״Dialoyo fra il Gatechunumo et il padro chateeliisanto4־־ (Roma 1582). D S.ollte etwa die castilischo dos Pedro von Toledo hauptsächlich aus dieser lateinischen geflossen sein? Die von Kaufihanu, 1. c. S. 8(>1 citirtc Abhandlung von M. Schiff’ (1807) könne ich noch nicht. Einen Artikel von Nathan Grün: ״Die bibl. Schrifterklärungen eines Kaisers“, in der Ailg. Zeit. d. Judenth. 1802 n. 10 u. 14. kenne ich nur aus der Notiz in der Rev. des Et.’J. XXVI, 2%, da ich keine Zeitung lese. s) Gelegentlich mochte ich fragen: Nach welcher Quelle wiederholt K. auch liier (S. 841), dass Maimonidos Leibarzt Saiadiifs war?

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