Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1898-01-01 · Heft 1 · p. Seite 21

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
42 (1898)
Issue
Heft 1
Article
Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's
Date
1898-01-01
Page
Seite 21 (sequence 5)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2829132-2829713-2829715-2845309--28325-2845340
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

' Die Religionsphilosophie Abraham Ibn Esra's. 21 oder etwas früher noch nicht mit Sicherheit, dass IE damals durch Narbonne seinen Weg־ aus Spanien genommen hat ■). Koch weniger ist auf die Zeit des Aufenthalts in Aegypten und Marokko aus (hin uns erhaltenen Nachrichten über seinen eigenen Sohn Isaak Ibn Ksra zu schliessen. Wir wissen, dass derselbe 1143 in Bagdad war, wo er den jüdischen Arzt Nntanel Abul Berekat Mibet Allall, Vf. eines arab. Connncntars zu Kohelet, in einem Gedichte feierte ־) denselben ilibet Allah, der später zum Islam iibertrat und vielleicht das schlechte Beispiel dom Isaak Ihn Ksra gab :b, ein Gleiches zu thun und seinen Vater aufs tiefste zu betrübenl * * 4). Allein hieraus folgt für Abraham IE\s Wanderung noch nichts, weil es völlig ungewiss ist, oh Vater und Sohn gemeinsehaftlieh oder auch nur gleichzeitig ihr I Leimathland Spanien vorlassen haben. Im [jar 1140 war IK in Lukka bereits längere Zeit ansässig5) Daseihst entwickelte er eine reiche literarische Thätigkoit, verfasste das grammatische Buch .Jesod ,י) (ildschr. der Bibliothek des Bet ha-Midrasch in Wien), hierauf ככר הישר, d. h. den vollständig erhaltenen Ikmtateudi-Commentar7 8 * 10), bis auf geringe Reste, die er 11 (H> bei seinem zweiten Aufenthalte in Rom kurz vor seinem Tode ergänzt, zu haben scheint (s. unten S 24), worin das Buch Jesod bereits angeführt wird*), und wozu die gangbaren Comnumtare zu 1. Mos., 3. Mos., 4. Mos. u. 5. Mos. gehörten, hingegen zu 2. Mos. nicht, der gangbare, sondern der kürzere Oommentar ge,- hörte6), während der gangbare Coimn, zu 2. Mos. dem später verfassten und unvollendet vorliegenden Comm. zu 1. Mos. sich anschloss 0ז) und jünger als die Einleitung zu l) Demselben Ahrabam Ihn‘Esra als ,Mathematiker, 8. 68. ־) Dukes iu Ivoohbo Jizchak, 184-8, S. 21 tf. und danach Graetz in d. Blmuonlcso, 8. 124. a) Haiborstain, Vorw. zu Sof. ha-lbb., S. 12, X, 28. ■*) Reime u. Gedichto. S. 84, A. 1. 5) .Reime u. Ged., 8. 28. oben. ü) Saf. borura, ed. Lippm., S, 15 a; Reime u. Ge!!., S. 21. Nr. 11. 7) Zu 1 Los. 38. 10. Vgl. Friedliinder. Essays, 8. 156, A. 2. Hieraus erklärt sich die von Halb erst am Vorwort zu 0׳ העיבוד, S. 11 beanstandete Anführung dieses Pentafc.-Comm. in ס׳ העיבור, S. 7fr. 9<±. Ebenso erklärt sich nun auch die Anführung des Pontat.-Comm. im Co nun. zu Josajah. wovon Halberstara das, 8. 12 spricht 8) Bäcker, Ibn Esra als Grammatiker, 8. 8, A. 37. H) Ed, Reggio. Prag 1840. 10) Reime u. Ged.. S. 49, A. 1, wozu noch die Benennung des kürzen! Comm. zu 2 Mos. als גוסהא ראשונה bei Samuel Zarza und Mos-

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.