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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1895-10-01 · Heft 1 (Oktober 1895) · p. Seite 37

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
40 (1895-1896)
Issue
Heft 1 (Oktober 1895)
Article
Zur Geschichte des jüdischen Friedhofs in Teschen
Date
1895-10-01
Page
Seite 37 (sequence 1)
Language
German
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Zur Geschichte des jüdischen Friedhofs in Teschen, Von Dr. Heinrich Berger. Drei alte, ziemlich verwitterte Grabsteine auf dem Friedhof der isr. Gemeinde in Teschen haben einige Geschichtsforscher t) zu der Annahme veranlasst, dass Teschen in der Mitte des 14. Jahrhunderts einen eigenen jüdischen Friedhof besessen habe. Die merkwürdigen Epitaphien stammen angeblich aus der! Jahren 5122 1362, 5124 1364 und 5126=1366. Auf dem ersten derselben sind die Worte lesbar: שנת קכ״ב האשד. אסתר בת החבר שמואל Auf dem zweiten ist der Famen gänzlich verwischt und nur die Jahreszahl "״שנר! הכ״ד leserlich geblieben. Das Epitaph des dritten Grab steil] es lautet: כ״ה ניסן שנת קכ״ו אשה יהרה מ׳ גיטל בת החבר אבנר צילצער דל תנצב״ה ד׳ נגדך כל תארחי, wo es heisst: ברחל,י י ממך מותי בחיי ,ואם אדבק בך חיי במלחי• In!Freundschaftsgedichten aber "bedient sich Jeh. ha-Levi auch derselben. So in dem Gedichte עזי אובספורד) לא העננים, S. 19): איך יחיו עם ממך יפרדו ,או איך ימוחון עם בך יפגעו. — Unsern Vers citirt Mos. Ibn Esra in seiner Poetik, unmittelbar nachdem er einen Vers von Ibn Chiquitiila angeführt hat. Dukes, der die beiden Verse in seinem כחל S. 9 abdruckt, war vorsichtig genug, zu bemerken: ולא ידעתי אם החרון הבא אחריו כס׳ הלל (ד׳ל; אתמה לדודים) גם כן ממנו. Dieser Zweifel war aia Platze, da Mos. Ibn Esra diesen Vers, wie sich hier zeigt, einem seiner eigenen Gedichte entlehnt hat. Poznanski übersieht diesen Zweifel Dukes* und theilt den Vers אתמה לדודים als den letzten Best eines Gedichtes von Moses Chiquitiila mit (Mos. Ibn Chiquitiila-, S. 24 und 121), was zu berichtigen ist. Gelegentlich sei hier bemerkt, dass das Metrum des daselbst mitgetheilten Verses אוהב והם ישנאו ein gewöhnliches basit ist, nicht aber das bei hebräischen Dichtern überhaupt nicht vorhandene mumetacl, wie Poznaiiski (p. 195) meint. ג) Vgl. Bier mann, Geschichte des Herzogthums Teschen, Bd. I. 284; Slama, Oesterr. Schlesien, S. 70; Peter, Geschichte der Stadt Teschen S. 119.

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