Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Das Land Sinim
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 9 (sequence 2)
- Language
- German
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Der Midrasch Bereschit rabba. 9 als Serer bekannt, deren Name von der 0 st asiatischen Benennung der Seide1 2) abgeleitet wird. Serer und Silier bezeichnen demnach dasselbe Volk und können auch lautlich identisch sein. Der Midrasch Bereschit rabba, Y011 Dr. J. Theodor. ' (Fortsetzung.) Im Aruch werden in ca. 820 Citaten ca. 720 Stellen aus Bereschit rabba angeführt-). Die folgende Uebersicht zeigt uns 1) Chines. sy, alte Aussprache sit sir, mongol. sereg, mandsch. sirge, sirhe aus sir-ehe von sir-imbi spinnen, siresi Spinner, suri Seidengewebe, jalait. solko, wovon russ. scholk’, ag. seoloc, engl. silk. 2) Diese Differenz ergiebt sich daraus, dass vielfach eine Stelle in mehreren Artikeln angeführt ist, oder in einem Artikel auf einen andern verwiesen wird. Man vergleiche auch S. 108—111 in dem sehr werthvollen Index zu Kohut’s Aruch-Werk, wo aber mehrere Artikel verzeichnet sind, welche Erklärungen für die im Aruch selbst nicht citirten Stellen aus den betreffenden Paraschas oder Bemerkungen des Herausgebers enthalten, wie פלט גי zu cap. 1 (Z. B im Verzeichnis), cap 5, 7, 8, 9, 12, 27, 28; על ד zu c. 1, c. 4 (vgl. No. 87); רעף zu c. 12; קנתר zu c. 23: ערוד zu c. 26; אצוותא ,(?) כי zu c. 100. Zu ergänzen ist מסם zu c. 14; גת zu c. 71; für פפייתא zu c. 37 ist פפניא, für בדול zu c. 60 ist בהמה ZU setzen. Zweifelhaft ist סר ד׳ zu c. 70, da die betreff. Stelle in A (und P) fehlt und vermuthlich auch Ar. nicht Vorgelegen hat. Die abweichenden LAA. der Agg. sind hei Kok. zumeist angegeben, doch konnten diese Angaben in unserer Zussmmenstellung vielfach ergänzt, sowie durch die Anführung des Agg.-Textes nach der Venediger Ag. und die Verweisung auf die ed. pr. wesentlich berichtigt werden. Auch bei den Emendirungen, die K. vorgenommen hat, zeigt sich jetzt an vielen Stellen, dass die Citate, wie sie im Aruch lauten, ganz dem Texte von A entsprechen und dass Ar. sich nur streng an seine Vorlage hält. So ist zu streichen [משל] in פרוור ,1129 בז VI 416 (vgl. oh. S. 210); [שנאמר] in סקר ,81 111 דמדם ,215 1 אפבי VI121, zweimal in עבר VI162 (vgl.י ob. s. 173); [ומריה] in לזה צאן ולזה] ,241 1 אפרסמון צאן לוד, גמלים ולוה גמלים] in ארך I 286, [ובמר)ום] zweimal in ביב II5, [בהן] zweimal in בבואה II5, [נאה] in בז II29, [אמנו] in במם II108, [דאיתיאת] und [אליתא] in ברת שבע II 204, של] שרה] in דיוהר III47, [עקילם] in דיסקר III 103 und חזור III 365, [הנווטין] in הגן III 180, [ואחחפתון] in חפת III 468, [נפבתון] in הכסא IV כדון] ,30׳] in המע IV 44, [גוי] in כרת IV 346, [אהלו] in מניה V175, [שהא] in מספוהמיא V192, [עמק] und [אותה] in עמק V1 217, [לערה שדדא עשרה] in עשר VI 233, [שלו] in פמלניא VI 361, [הברכות] in פק VI 396. Es ist leicht auf Grund einer solchen HS. seihst Kohut’s Aruch im einzelnen zu berichtigen; ich brauche hier nicht hervorzuheben, dass erst durch die K.’sche Ausgabe der Aruch das vorzüglichste Hilfsmittel für die kritische Bearbeitung der Midrasch-Texte geworden ist.