Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 38 (1893-1894)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Samareitikon und Septuaginta
- Date
- 1893-01-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2829132-2829654-2829656-2845021--25286-2845040- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
San.areitikdn und Septuaginta. setzt: ״ ,והוא גסוי עסי בהer prüft I) (führt in Versuchung) durch ilmu, weil os nicht, sagen lassen will, dass Joseph, dem die Samaritaner als ihrem Stammvater eine ganz besondere Verelmmg entgegen bringen ר(צ Zauberei getrieben habe, und das Xxp. ebenfalls genauso übersetzt: xal abxcc tüsl paapo) 7cstpatst ev anic•). Es dürfte das eine uralte, auch von Onkelos z. St. (.והוא בדקה מבדק בד) getheilte Aulfassung sein, welcher beide Versionen unabhängig von einander Ausdruck geben konnten. Dasselbe konnte auch von der oben (S. 4) besprochenen Heber- Setzung von התהת אלהים אני (Gen. 50, 19) angenommen werden. Wenn aber das Samareitikon auch die eigenartigen, mitunter befremdenden Aulfassungen, sowie die kindischen und geradezu fehlerhaften Uebersetzungen des Sam. Trg. wiedergiebt, so weist das schon auf einen directen Zusammenhang zwischen Beide]) hin. Bo z. B. die bereits oben (S. 3 u. 5) nachgewiesene Hebereinstimmung־ in der Wiedergabe von מם durch ,,Acker*• bauer“ (סךקנס־ך — אריס;) und von דר; durch ״Brachland'1 * (— בורה ־/spacc), ferner Stellen, wie die folgenden: Gen. 49, 23 וישטמהו בצלי חצים hat das Sam. Trg. חצים von חצי ,חצי abgeleitet (etwa: חצים) und מםחני פלגים, die Herren der Tlieile, übersetzt, ein kindischer fehler, den es!Xum. 24, 8 wiederholt, wo es וחציו ימחץ mit פלגיו יפליג wiedergiebt3). Das Zap.: spm/aav abxbv xaio/oi pspi'otov folgt mit dieser echt samaritanisch ungeschickten Fassung des Textwortes offenbar dem Sam. Trg.4). In dem darauf folgenden (24.) Yerse hat das Sam. Trg. ותשב באיתן קשתו übersetzt: ודרת בעמקה בעמוקד) bzw.) קישתה, es wohnt in der Tiefe sein Bogen. Es ist das eine dieser Version eigentbümliche, etymologisch kaum zu begründende Auffassung, die an allen Stellen wiederkehrt, wo איתן im Pentateuch zu finden ist5). Das Zap. hat nun gleichfalls: oispsivev ev ßattei ׳udseupa aoxoö. (Fortsetzung folgt.) D Vgl. Gen. 22, l והאלדדם נסה, Sam. Trg.: (והאלה־יש נסי (אנשא und hx. 15, 25 .וחמן נשיאה — רשם כסהר ־) Geber ähnliche Uebersetzungen des Sam. Trg zur Verherrlichung Joseph’s vgl. Kohn, Sam. Studien, S. 82 11. Z. Sprache, JL.it. und Dogm. d. Sam., S. 18Ü und 182 ff. 3) So aLIe Codd. l)is auf Kd. •וגידיו ימע, eine offenbar spätere Emendation. י־מדד ימע־ von מחה schlagen, zerschlagen. J) Im Trg. Onk. z. st.: 3 ואעיקו לה גברץ בעלי פלגותאi1ui zwei verschiedene Uebersetzungen zusanimengeflossen, deren letztere (בעלי פ לכות א) ebenfalls von חצי ausgeht; doch liegt hier offenbar weniger eine Uebersetzung, als eine midraschische Deutung des Wortes חצ*ם vor. י־) So Gen. 49, 11, wo der sam. T. בכי א*ת:ו (für . אח*:ו) liest: בי־־ עמיל! ח: Ex. 14, 27 לפנות בקר לאיחנו, Sam. Trg, לפד צפרה לעומקה;