Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Notiz : Qonehem / C.
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 47 (sequence 1)
- Language
- German
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Notiz. 47 Totiz von Dr. C. קונחס Zunz verweist in seinem Buche: ״die Ritus des synagogalen Gottesdienstes, geschichtlich entwickelt" S. 39 zu seinen Worten: ״die Fassung רצו! קונהם (nicht קונם) im Morgsngebets gründet sich auf eine sehr alte Textverschiedsnheit", auf Note 4 ( 5. 1811, wo in einer bei Zunz nicht mehr auffallenden Vollständigkeit dis Barianten קונהם und קונם aufgezählt werden. Neben dieser Dollständigkeit vermißt man eine sprachliche Begründung der einen oder andern Lesart. Es darf wohl angenommen werden, daß die ursprüngliche Lesart קונהם gewesen, und daß aus einem falsch verstandenen Purismus קונם sich eingsfuuden hat, wie man das שנשסלחה (Ritus S 229) in אנו ,השלוחה in אנחנו u. s. w. verwandelt hat. In der That kann man die Bemerkung machen, daß die Participia des W. ליה auf rr, und ebenso bie Derivata dieser Verba mit derselben Endung schon im srngularis gern bie Suffira des Pluralis annehmen. Im Gegensätze zu Gesenius (Lehrgebäude S. 660) und Olshausen (Lehrbuch der hebräischen Svrachs S. 337) spricht Ewald (Ausführliches Lehrbuch der hebräischen Sprache des alten Bundes, 6. Ausl. S. 557) dies mit den Worten aus: Die Endung n; von ל״ה hat etwa dieselben Schicksals, wie am Verbum. Sie kann sich zwar vor jedem Suffirs verlieren, wie ג#י גלי von גלה; aber sehr häufig und im Nomen seiner Art nach sogar noch häufiger als im Verbum erhält sich ä als