Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 34 (1885)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Erinnerungen und Hoffnungen dieser "Monatsschrift"
- Date
- 1885-01-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
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Erinnerungen und Hoffnungen dieser „Monatsschrift." 17 5o tritt denn diese „Monatsschrift" in ein zweites Lebensalter ein mit der Hoffnung, daß die kommende Generation der Arbeiter, gehoben durch das Beisviel und Vorbild der voranaelangenen, rüstig weiter schassen unb schövsen werde zur Ehre Lottes und dem Judenthum zum Legen l Historische und foxsoara^ßxfcBe Htreiftülle. Die Römischen Legaten in Judäa unter Domitian uns Trajan und ihre Beziehung zu Juden uns Christen. Die Fortdauer des Judenthums nach dem fürchterlichen Kriege und dem Untergang des Staates ist eine staunenswürdiae Dhatsache, die noch nicht genug von allen Seilen beachtet worden ist. -Daß Galiläa einen Aufschwung genommen hat, verdankte es Agrippa II, welcher in Besitz desselben gesetzt wurde (vgl. Jg. 1831 S. 481 fg.). Aber der nördliche Landestheil, der ehemalige Wohnsitz der meistens götzendienerischen Zehnstämme, galt nicht als das rechte und echte heilige Land. In den Augen der Neberlebenden hatte lediglich der südliche Theü, Judäa im engern Sinne, diesen Charakter. Daher klammerten sie stch an dieser Landschaft, schufen hier eine Art Zentrum, eine Art Srmbedrion in Jabueb, und dieses wurde von fämrntlicben indischen Gemeinden in Asien und Aegypten, Knrene und in Europa als eine vollberechtigte legislative Behörde anerkannt. In Judäa aber herrschten die römischer! Beamten und besonders der Stact- Arar tz-FrarrN, Monatsschrift xxxiv u 2