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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1882-01-01 · Heft 1 · p. Seite 37

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
31 (1882)
Issue
Heft 1
Article
Zur Geschichte der Juden in der Mark Brandenburg, insbesondere in der Stadt Stendal, um die Mitte des 15. Jahrhunderts
Date
1882-01-01
Page
Seite 37 (sequence 4)
Language
German
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*ötetiotu,. um-uus 2׳uuc uc» w, o«y^wnv״vv. den Städten der Alt- und Neu-Mark betreffs der Juden Lhatsächlich besitze ■*). Nur die Stadt Stendal, mit .welcher wegen der Wiederzulassung von Juden, mindestens seit November 1453 a), Unter- Handlungen geführt wurden, verhielt sich dem Wunsche der Landesherren gegenüber, zunächst durchaus ablehnend 8), Die in einem Schreiben vom 7. November 1453 geschehene Berufung der Fürsten auf das Herkommen, wonach es der Herrschaft stets zugestanden habe, in Stendal Juden zu halten, und daß sie selbst mit der von ihnen angeordneten Ausweisung keineswegs beabsichtigt hätten , für alle Zeiten überhaupt auf jenes Recht zu verzichten, blieb erfolglos * * 3 4 *). Der Rath antwortete in einem vom 17. November 1453 datirten Schreiben, daß er nach Rückspräche mit den Gildemeistern dem an ihn gestellten Verlangen nicht Nachkommen könne 6). Darauf wandte sich der Kurfürst an die Gewerke mit der Bitte, seinem Bruder das Recht Juden zu halten, nicht ferner zu bestreiten8). Die Zünfte beharrten ו) wie er es, ״In andere Steten der aldenmargk hat" (Ried, 0. dipl. Brand. I, 16 p. 248, in ähnlichem Sinne 1b. p. 251). */ Vergl. das unmittelbar Folgende. 3y Schreiben des Kurfürsten an den St. Rath (7. November 1453) . . . ״Als wir ... zu Stendal ... mit uch verhandelung hetten von der Joden wegen, daruf Ir unserem . . . ♦ brüder gentzlichen abgeslagen habt. . . (Nied. 1. 6. p. 247.) 4) , . , ״Also ist uch wol wissentlich, wie die herschaft vor alder u. wir auch zu Stendal Joden gehabt haben, . . . u. wie wol wir . . . die Joden . . , fangen u, wegk tryben ließen, das doch In solcher meynung . . . nicht gescheen ist, das wir darumme . . . nicht fürder mehr In unfern landen und Sieten Joden wollen haben." . . . Ried. 1. 6. •).«.. hebben wy fürder met den Gildemestern van allen gülden . . . sprake gehat unde können noch en mögen . . . neyne Joden wedder Innehmen" . . . (Ried. 1, c. p. 249) cf. auch das undatirte Schreiben des Kurfürsten an die Gewerke, in welchem auf diese Antwort zurückgekommen wird (ibp, 248). 6) Ib. p. 248.

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