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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1876-01-01 · Heft 1 · p. Seite 2

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
25 (1876)
Issue
Heft 1
Article
Die politische Geographie Palästina's im vierten und fünften Jahrhundert
Date
1876-01-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 Die politische Geographie Palästina's die meisten derselben haben Hadrians Feldherren zerstört. * *) Aber unter seinen Nachfolgern hat sich das Land wieder erholt, Städte sind wieder erstanden, die Felder und Gärten wurden wieder angebaut. Aber eine gewaltige Veränderung war doch vorgegangen, das Land wurde durch heidnische, d. h. römische, griechische oder shrische Ansiedler bevölkert, so daß die Autochthonen immer mehr vor den Fremden znriickweichen mußten. Der südliche Theil oder das eigentliche Judäa scheint in der nachhadrianischen Zeit nur spärlich von Juden bewohnt gewesen zu sein; das gemeindliche und wissenschaftliche Leben concentrirte sich seit der Zeit in Galiläa. Von Lehrhäusern in Judäa wird nur wenig berichtet; dagegen ist viel die Rede von denen in Sepphoris, Liberias und andern galiläischen Städten. Jur dritten Jahrhunderte wurde darüber controversirt, ob der größte Theil des heiligen Landes von Juden oder von Heiden bewohnt sei (Jerus. Demai 11 p. 22 0): ,ר׳ לעור סבר מימר רוב ארץ ישראל נתונה.ביד גויס ר' יוחנן סבר־ מימר רוב ארץ ישראל נתונה ביד ישראל. Im Mittel-- oder Ephraim-Gebirge, das schon in der nachexilischen Zeit das Königsgebirge (Har-Hamelech, Tur-Malka) genannt wurde, wohnten in dieser Zeit nur wenig Juden. a) Dieses Verhältniß steigerte sich, als Rom sich taufen ließ, und die ersten römischen Kaiser Constantin und Constantius Kirchen und Klöster in Palästina erbauen ließen. Welche Städte und Flecken haben sich wieder aus den Trümmern erhoben und welche waren von Juden bewohnt? Diese Frage ist schwer nach allen Seiten zu beantworten. Indessen einigermaßen können die Städte oder Dörfer, welche im ') Dio Cassius 69, 14 : xal (pqovqca jjtev avTwv nevviqxovra tä ye ä^ioXoywrava, xw^at ös zvvaxoötat xal oydorjxovTa xal nivre ovoiiaararot xareaTQa^Tjaav (06 cnqarrjyol rov c Adqiavov). *) Vergl. Jerus. Demai VI p. 25 ab; Aboda Sara I p. 40 b): ר׳ *T>t-n סימון היו לו ניטעי כרמים בהר המלך .שאל לח יוחנן אמר ליה ימרו חשבירם לגוי.

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