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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1873-01-01 · Heft 1 · p. Seite 46

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
22 (1873)
Issue
Heft 1
Article
Der Septuagintal-Codex des Ulfilas
Date
1873-01-01
Page
Seite 46 (sequence 5)
Language
German
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46 Der Septuagintal-Codex des Ulfilas. unsere Stelle sich nur an die LXX haltend Baithlasm (ohne h) wiedergiebt. Gelegentlich will ich bemerken, daß Ulfilas die Eigennamen und Worte, die er unverändert aus dem griechischeil Texte wiedergiebt, nach bestimmten Regeln — wenigstens in der Regel — transscribirt; so wird z. B. aus e ai, aus ף ei, aus 0 au. Nachdem wir dies nun constatirt haben, können wir an die Mittheilung der Varianten in unseren 34 Versen geheir, und sie, soweit nicht andere Veranlassungen vorliegen, dem Septuagintaltexte des Ulfilas zuschreiben. (Schluß folgt,. Wecenstonen. Berliner, vr. 31., Pletath Soferim, Beiträge zur jüdischen Schriftauslegung im Mittelalter u. s. w., Breslau, Schletter'sche Buchhandlung (H. Skutsch) 1872. Die vorstehend genannte Schrift ist das Ergebniß einer Durchforschung von 30 Handschriften, welche dem Verf. größtentheils bei den Vorarbeiten zu seiner kritischen Ausgabe des Raschi-Commentars zum Pentateuch (Berl. 1866) Vorgelegen. Sie zerfällt in einen hebräischen und in einen deutscheu Theil. Der hebräische bietet eine Sammlung von zumeist exegetischem Material in 7 Abschnitten: 1) Erklärungen zu 1. Moses Kap. 1—5 von einem Ungenannten aus Handschriften, welche in Italien angefertigt worden. — 2) Desgleichen zu 5. Mos. Kap. 1—4, gleichfalls von unbekanntem Verfasser, in der Weise der französischen Exegetenschule. — 3) Eine Zusammenstellung von Schrifterklärungen Joseph Karats zu 64 Stellen des Pentateuch (S. 12—25), wozu noch ein Nachtrag zu 2 Stellen (S. 49) hinzukommt. — 4) Erklärungen zu einzelnen Bibelstellen von Isaak הגר, Isaak Kara, Mose aus Paris, Gabriel, woran noch eine Mittheilung im Namen Salomo Gebirols über 2. Moses 6, 3 angeschlossen wird. — 5) Wiederlegung christianisirender Deutungen von Bibelstellen (תשומת.המעין) in 22 Nummern. — 6) Midrasch über die Gründe der defektiven und vollen Schreibung (und anderer massoretischer Eigenthümlichkeiten!). — 7) Erläuterung einer allegorischen Deutung Gebirols zu den Aeußerungen der heiligen Schrift über das Paradies, mitgetheilt von vr. M. Steinschneider, womit eine Abhandlung von Ebendemselben am Schlüsse des deut-

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