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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1863-01-01 · Heft 1 · p. Seite 36

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
12 (1863)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension] / J.
Date
1863-01-01
Page
Seite 36 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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36 Rceensioneu und Anzeigen► Oxford (zahlreiche einzelne Traktate aus der Oppenheimer’- selten und MicluuTselien Sammlung, thTäuterungsschriftcu zum Talmud und den OoromT.sclien, die zwei Ordnungen זרעים und הועד vollständig enthaltenden Codex), Paris (die Miselma mit dem Coimnentar des Maimonidcs, Rase hi zu Sehaehim und Jebamoth u. A.), Parma (aus de Uossi's Ilandscliriftensaminlung), Rom (mit oOli hebräischen, tlieihveise aus Heidelberg geraubten Handschriften, darunter 30 Tnlmudeodicos, Chananers Commentar, Seheeltoth, Midraschim, Alfasi, Aruch), Turin (einige Traktäte des Talmud und Alfasi), Upsala, Wien (die Tosephta) und Würzburg. Wir bedauern, auf die zahlreichen interessauten Einzelnheiten nicht eingelien zu können und danken dem Vcrf. für die nützliche und belehrende Arbeit. In Nr. 11. ist ״Rabbi Tanclmm Jeruscbahni, arabischer Cominentar zum Huche .108ua, zum ersten!Male herau.^gegelxm von Tb. Haar! )rücket׳" enthalten, ein neuer Reit rag zur Ivenntniss Tanehtim’s, der bereits früher durch die Publieatumen Schnurrer’rt, Curctoids, MuiilFs und des Herausgebers, der jüdischen Gelehrtcmvelt zugänglich gemacht wurde. Für die Exegese überhaupt, ist der vorliegende Coimnentar zu Josua von keiner allzugrossen liedeutung, für Tanehum seihst geht daraus die früher nicht festgestellte!Tatsache hervor, dass er auch einen Coimnentar zum Pentateuch geschrieben hat. Ob aus den Stellen: (p. ü<>) (.LäJ! ^5 y> 0זצ fscii. ר^י3>(נתיניש 1111(1 p. 18! .1111 ...וt Sicherfielt geschlossen werden darf, dass Tanehum sieh in Syrien und Egypten aufgchalten hat, scheint sehr fraglich. Der llcrausgeher hätte sich den Dank der Leser erworben, wenn er Capitel und Verse äusscriieh kenntlich gemacht und dadurch wenigstens verhindert hätte, dass nicht, wie es jetzt der Fall ist, der Schluss des einen hehr. Citates mit dem Anfänge eines anderen zusauimenüiuft, z.ll auf s. 21: כי טוב והרה אלוזיגו שנלש בגבעון דום und viele Andere. Auch hätte cs der [)liilologiselien Genauigkeit durcliaus keinen Eintrag gethan, die an den meisten Stellen geradezu sinnentstellende Schreibung des hebräischen Textes im Codex, die der Herausgeber fast regelmässig beibehalten hat, im Drucke aufzugeben. Der Arbeit ist am Schlüsse ein Spccimcn der Handschrift beigegeben.

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