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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1859-01-01 · Heft 1 · p. Seite 40

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
8 (1859)
Issue
Heft 1
Article
Prof. Dr. J. B. Roth's Reisen in Palästina
Date
1859-01-01
Page
Seite 40 (sequence 9)
Language
German
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40 י , Notizenf י י hauptsächlich auf stark inklinirten klingenden Kalksteinschalen > mit unzähligen, wohlerhaltenen Gryphäcn. n In. den ältesten Zeiten scheint der, El-AhsysSared-Weidenbach -- 5 Mos.2 ׳) .die Grenze von Möab und Gebalene -gewesen zu sein; er ist es noch, jetzt. " Der alte Name des letzten Districtes hat sich, ganz. ‘ erhalten als Gebal (oder Dschebal). Das Ansehen des Schechs von Kerek hört am Ahsy auf und macht Platz dem Namen des Schechs der Ben-Gasi^ eines Zweigs der Wadi Musa-Leute (Edomiter). Dieß hindert jedoch nicht, daß Abtheilungen auch in den Distrikt von Kerek aus einige Zeit zur Weide ziehen; so stießen wir nun nach einem Ritte von zwölf Stunden auf die Haggeia, von denen wir Zelte im Kerekthale angetroffen hatten. Ihr temporärer Sitz, Felde genannt, lag auf einer beschränkten Ebene j die wenig' Weide Hot und deßwegen auch bald verlassen werden sollte. Sie ׳ betrachteten unser Bleiben bei ihnen als von selbstverständlich; in einem Augenblick war mein Gepäck im Gastzelte und die Vorbereitungen zur Bewirthung begannen. , 27. März. Ich verließ die gastfreien Haggeia, weche den Hakim in mir,hoch ehrten , um 8 Uhr Morgens und stieg noch höher aus eine undulirende Ebene sSahel) mit ,viel Kultur, ohne irgend׳ eines Dorfes ansichtig zu׳ werden, die rechts und links vom Wege versteckt lagen׳. -Nach zweistündigem Ritte erschien das Thal und jenseits die .Stadt Täfileh, beide von sehr friedlichem Ansehen; die Zerstörung der Oberfläche durch Erdbeben und Ausbrüche hat sich hierher we- .Niger sichtbar erstreckt und ist jetzt wenigstens -durch Anbau verwischt. Zu diesem ist allerdings jegliche Aufforderung vorhanden, denn außer tiefer guter Erde und leicht verwitterndem Gesteine ,erfreut sich die nächste Umgebung von Tafileh eines gut verth eilten Ueberflusses von Wasser; hundert und eine nicht versiegende Quelle rühmen sich die Fallahin zu besitzen. ׳ > Bei der Annäherung zur Stadt merkte ich wohl, daß hier Franken höchst selten gesehen werden, und daß die Bevölkerung um Ganzen unduldsam sein müsse; diese Bemerkung drängte sich mir stündlich auf während meines Bleibens in Tafileh. Zwei junge Kaufleute, Söhne des Mufti in Hebron, au welche ich von ihrem Vater gewiesen wurde-, nahmen mich bereitwilligst auf in ihr Haus, dessen einziges Gemach Wohn- und .Schlafzimmer für fünf Personen, Küche; Waarenmagazin und Vorrathskammer zugleich vorstellte, mbrigens geräumig genug war, auch noch mich und meinen Diener zu beherbergen. Der Schech Abdullah war abwesend, so wie zwei

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