Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 8 (1859)
- Issue
- Heft 1
- Article
- Ein weiterer Beitrag zur Auffassung des Mekor Chajim von Gebirol
- Date
- 1859-01-01
- Page
- Seite 25 (sequence 2)
- Language
- German
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mtelligibeln Sphären oder SNbstanzen aus ihren in der diissriWN Welt wahrnehmbaren Wirkungen erschlossen. Sein erstes Geschäft im vierten Tractate ist daher? das W e se n dieser intelligibelN Sübstanzen nüchzuweisen , d. h? nachzuweisen, daß auch sie aus 'Materie Md-:WM׳^«saÄmenK«srtzi'--sM- Müssen. Dieser Nachweis wirdihm aber leicht, da die intelligible Welt ja als das Urbild der diesseitigenWelt gesüßt wird unvEdas UrbM doch; NoGwindig bas MhalM MUß, was wir an seinem Abbilde erkennen. Ferner aber auch ist die intelligible Welt geeinter und in sich zusammengefaßter als die Körperwelt, aber sie ist doch noch-nichstdie Einheit stchlechHin??str ist ssa auchebenso in sich:different. Folglich muß sie. Wie ein Princip der Einheit so auch ein Princip des Unterschiedes in -sich haben, d? h. sie muß aus Materie Und Form bestehen. Welses von diesen beiden Bestandstücken? aber-als Princip der Einheit und welches als Princip des UnterWedes zu fassen sti, darin - scheint -G .;noch - zu schwanken! -- Dieser -Scheinaber entsteht - lediglich /' -weilin Wahrheit Beide - weder das schlechthinige Princip der Einheit? noch das-des Unterschiedes;sind-: - Doch. folgen wir G! einstweilen -weiter in seinem Gange. Wenn sswöhlZdie Körperwelt als : auch -die -inteüigible׳Velt? pondiesem Gedanken aus gewinnt G! den Fortschritt, aus Materie und Form: bestehen > UNd disintelligible!Welt eine qualitativ von der Mrperwelt -verschiedene? sein -soll? so scheinen wir ja - auch -qualitativ verschiedene Makerienundebenso qualitativ verschiedene Formen an- Nehmen -zu?-müssen, und es kommt zu keiner Einheit der Welt. -Me Materien, antwortet darauf G., sind e t n e? da diein der sinnlichen Welt-sso - genannte Materie nur relative; Materie, in Wahrheit ahrr Form - ist. -- Denn - wenn auch : die -Quantität;(dieräumliche Ausdchnung) Materie/ heißt, insofern sie die Unterlage für die aufsie MstreteNden; Qualitäten ist, so -ist sie in Wahrheit doch Form?:da die Materie selbst ja nicht einmal :dir räumliche ÄNsdehNung" an -sich hat,- sondern üls rein abstracte ,׳ geistige Disposition:-zu :fassen -ist. Wenn wirdaher?? die- Relativität dev vielen Materien erkennend?;die - Sache? von unten : nach-oben-verfolgen,- so; kommen-wir-zuletzt;,Ws - eine Materie-?- die:; schlechthin nur;Materie -und;?gar nicht Formäst? . UNd das ist -die universelle Materie. Ist aber die Materie nur .estnv?.-wl>hkr stammt:dannwerj in:?der Welt vorhandene Unterschied-? Aus den - Formen - antwortet G. Aber dann gehen-, ja die somit als Princip -des Unterschiedes gesetzten Formen niemals-zur Einheit -einer «inzigeMForm -zusammen?: und von. einer un i v erste ll en F o r m kanndann-durchaus uichst die- Rede sein!; Die Antwort!Gebiryl's