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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1855-01-01 · Heft 1 · p. Seite 37

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
4 (1855)
Issue
Heft 1
Article
[Rezension] / L. M.
Date
1855-01-01
Page
Seite 37 (sequence 5)
Language
German
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Recensionen und Anzeigen. 37 Etwas beigelegt, was mit Fug und Recht der Schamaitischen Schule zukommt. — Diese und ähnliche Ungenauigkeiten jedoch sind bei weitem nicht im Stande, das Buch zu den gewöhnlichen literarischen Erscheinungen in diesem Gebiete herabzudrücken, und wir können nicht umhin es jedem für die väterliche Religion fühlenden Gemnthe aufs Wärmste anzuem« pfehlen. L. M. תולדות רבגו ורחיה הלוי בעל המאור וקורות ספריו עם הערות הטתיחסות להן והכוללות תולדות איזה חכמים המובאים בספריו מאתי יעקב ר יי פ מ אן (Biographie des R. Serachia Ha-Levi von Jakob Reifmann). Prag 1853. 8. 70 S. Herr Reifmann, der sich schon früher durch einige Arbeiten auf dem literaturgcschichtlichem Gebiet bekannt gemacht, hat hiermit sich auf dem Felde der Biographie versucht, auf welchem Napoport den ersten Grundstein zu seiner Berühmtheit gelegt. Wir glauben im Sinne des Vers, dem man fleißiges Studiuni und kritischen Sinn nicht absprechcn kann, zu handeln, wenn wir seinen Resultaten zu einer größeren Oesfentlichkeit verhelfen und gelegentlich Berichtigungen und Ergänzungen hinzufügen, die sich um so natürlich darbieten, als dem in tiefer Abgeschicdcnheit in einem polnischen Städtchen lebenden Verfasser, die!:eueren Arbeiten auf diesem Gebiete nur sehr unvollständig bekannt waren. Serachja Ha-Levi b. Isaak b. Serachja b. Scheintod, wie der Vers nach dem Vorgänge Asulai's *) den Stammbaum des Abkömmlings Serachja's, des Ahron Ha-Levi, richtig ergänzt, lebte nach der Mitte des zwölften Jahrhunderts in der damals an Gelehrsamkeit reichen Stadt Lünelch. Daß er aus Spanien stammte, schließt der Verfasser. (Anm. 4) sowohl aus der spanischen Schreibart seiner Gedichte, aus seiner Bekanntschaft mit der arabischen Sprache (was ihm übrigens selbst als zweifelhafter Beweis erscheint), und aus einer Stelle in Schalschelct. Es bedurfte alles dessen nicht, da Serachia als גירונדי, aus Gerona, bei verschiedenen seiner Synagogalgedichtc bezeichnet wird ch; 1) Schem I, 26 ,א (S. 18 ed. Wilna); vgl. Kore Ha-Dorot ed. Cassel S. 22 d. Anm. 2. 2) S. beim Vers. Anm. 18 und Zunz zu Benj. v. T. II, S. 11 ss 3) Eine Aufzählung derselben bei Zunz: Zur Geschichte 476; über die

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