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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1854-01-01 · Heft 1 · p. Seite 28

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
3 (1854)
Issue
Heft 1
Article
Die neuere jüdische Literatur und ihre Bedeutung
Date
1854-01-01
Page
Seite 28 (sequence 15)
Language
German
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28 rk neuere iuNfcK' Vit01\unv Mid il'rc Bedevtiiiig. heil. Lade gewöhnlich damit verbunden war und dies von mindern inner dem gesenlidten Alter nidtt verridttet iverden durfte, so cuhält die Misdtna (1. eit.) bereite Vorschriften, wie fiel) zu verhalten wenn ünaben aus den Propheten vortragen. Auch Mäddten wurden, so weit sie ee na dt den damaligen Perhä!tni׳'sen bedurften, in der heil. 3einifr unteniduer'־*) und mir den ihnen ersorderliehen :)!eligionslehren bekannt gemacht; blos von Erlernung des traditionellen Gesetzes blieben sie ausgesdtlossen. <^s ist übrigens bekannt, das; es and) zur talmudisdten ,seit mehrere durch ihre 2chrifttenn1nis; und geistreidie Auslegung derselben sich auszeicbnende ,trauen gab, welches sdrou beweist, das; der religiöse llntevvidit des weit׳- lidteit Gefdtledtts nidtt so vernadtläisigt war, als mau etwa glauben mag. Dock würde die Beleuchtung dieses letzteren rbema's midi heute zu ivcit führe», wie id> denn überhaupt feite, das; der 2lost meiner heutigen Minheilung viel zu reichhaltig ist, um ihn mit einem Male ersdtöpsen zu können. — Pon dem k'ifev der Amoraim (Velirer, die in der Gemara vorkomme») für gründlichen Iugendunterridtt, erzählt der ralmud manche Beispiele. Mehrere frühstückten nicht eher bis sie mit den ihrer Pflege empfohlnen .winden, den gestrigen vehrgegenstand wiederholt und aus das neue Pensum vorbereitet, oder bis sie die minder selbst in das 2dtulha»s gebracht hatten, i.widdui'chiu 30 a.) Bon Anderen wird berichtet, wie streng sie gegen solche Fugendlehrer waren, die ihre Pflicht verabsäumten oder den Unterridtt zu oberflächlich ertheilten (Baba batra 21.!>,. — .Hohen Werth feinen sie besonders aus frühzeitigen Unterridzt, von dein sie besseren Erfolg erwarteten!2abbat 21), ebenso schäuten sie fleißige Wiederholung deS Erlernten. Es sei daher Pflicht des Lehrers bei dem Gegenstände so lange zu verweilen, ihn nach Befinden unzählige Mal z» wiederholen, bis der 2chüler ihn ganz gefaßt und in sich anfgenonunen hat. (Erubin ׳«.) Als Erleichterungsinittel für das Gedächtnis einpfählen sie. hierbei »ineinonischer Zcichew sich zu bedienen (das.) — Doch noch Manches über die Methode und die weitere Entwickelung des religiösen Jugend-Unterrichts in der späteren lalmndisdten Periode sollen Sie. w, Freund, in meinem nachsten Schreiben erfahren. — 9) B§1. Mischtia IV. 3. nach unfrei־ Leseart.

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