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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1915-01-01 · Heft 4 · p. Seite 239

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
59 (1915)
Issue
Heft 4
Article
[Rezension]
Date
1915-01-01
Page
Seite 239 (sequence 8)
Language
German
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Besprechungen und kurze Mitteilungen. 239 3. Adar, gibt es im ganzen jüdischen Kalender nicht; der 3. Adar kann nie auf Donnerstag fallen, weder in! Adar 1 noch II. — Nr. 329• Der Frauenname Vogel ist die Übersetzung vonZippora; warum sollte man also Fogel transkribieren? — Nr. 342. Die Identität des Vaters mit dem in Nr. 239 ist ausgeschlossen; Titel und Namen sind ganz verschieden, das Nebeneinander der Steine ist kein Gegenbeweis. — Nr. 405. קילש wohl ־=־ Kielce, Kjelze. — Nr. 549• אף in Z. 5 bedeutet gewiß das Alter, 81 Jahre; in Z. 8 wird auch auf das hohe Alter hingewiesen. — Nr. 665. Vielleicht ist טבת zugleich das Jahresdatum 1651. — Nr. 667. Das ב׳ vor "TI בה ist doch sicherlich p. Ein ב am Namens- Schluß braucht übrigens nicht bloß von Jakob, es könnte auch von Loeb herrühren. — Nr. 669 ist nach Z. 7 der 6., nicht 7. Siwan als Todestag anzugeben. — Nr. 675. Die Endbuchstaben von בגוש עפר ישנה ergeben das Wort Sara; vielleicht die Endbuchstaben der drei folgenden oder der drei letzten Worte die Jahreszahl. — Nr. 686. In Z. 6/7 lese ich im phototypischen Abdruck מצות אלהיות. — zu S. 531,7 am Ende. Die Abkürzung in Nr. 66 Z.8 erscheint auf dem Phototyp eher wie רי׳דה ויין והבדלה =. — Von großem Scharfsinn in der Kombination zeugen die Nr. 137, 296, 345, 370, 384, 387; von außerordentlicher Belesenheit im Talmud und der nachtalmudischen Literatur die Quellennachweise aller in den Grabinschriften angewandten Floskeln und Redensarten. Die ausführliche Einleitung verbreitet sich eingehend über die Geschichte des Friedhofs und über die Sprache der Denkmäler in allen ihren Einzelheiten. Das Register ist tadellos ausführlich, die im Text und im Anhang beigegebenen Familienstammbäume, so weit augenblickliche Prüfung feststellen konnte, sind lückenlos. Kurz ein Buch, das Hand und Fuß hat, und dessen Benutzung immer von neuem wieder Freude macht! Freud enthal-Nürnberg. Zu meinen Bemerkungen über die 55 jüdischen Landwehr- Offiziere, die bei Belle-Alliance gefallen sein sollen (oben S. 131 fl.), macht mich Herr A. M., d. i, Alfred Mahler, Bibliothekar der jüdischen Bibliothek und Lesehalle in Hamburg, auf seine Notiz: »Jüdisches zur Schlacht bei Belle-Alliance« aufmerksam, die im Hamburger Israelitischen Familienblatt Nr. 25 vom 24. Juni d. J. erschienen ist. Die Quelle seiner Mitteilungen ist wesentlich Gabriel Rieß ers bekannte Zeitschrift »Derjude« Bd. 1. (Nr 9), S. 65 f., Bd. II. (Nr. 18), S. 143, Eben dort hat Mose

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