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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1897-01-01 · Heft 13 · p. Seite 618

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
41 (1896-1897)
Issue
Heft 13
Article
Emanuel Porto's Porto astronomico
Date
1897-01-01
Page
Seite 618 (sequence 3)
Language
German
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IRI
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fil8 Kiiianuel Porto’s Porto astronomieo. Argoli, Professor der Mathematik au der Universität zu Padua, an den Verfasser. Argoli hat an dem Werk nur eins auszusetzen, dass nämlich der Verfasser aus National - «jefühl dasselbe nicht, in lateinischer, sondern in italienischer Sprache geschrieben habe, sodass die übrigen Völker sich nicht so leicht der Frucht seiner Arbeit, erfreuen können. An diesem Brief schliesscn sieh fünf Lobgedichte an den Yerfasser (von dem Pater Alberto Uampano, ehemals Professor der Metaphysik an der Universität Pisa, dann Professor der Theologie an der Universität Padua; von dem Professor Catcrvo Diamantino in Padua; von dem Pater Tomaso Kreolani lind von BenedoUo Luzzatto1), Rabbiner und Student in Paduai. Weiter folgt das Vorwort an den Loser, in welchem der Zweck des Werkes (large,legt und u. a. bemerkt wird, dass jedes Vitat in demselben sieh auf den Euklid des Tartaglia*J beziehe- Nach diesem Vorwort kommt ein austiihrliches Inhalts-Yerzeielmiss beider P»ändr, und dann (auf Seite 20) beginnt der erste dei* 4 Theilc, in welche der Hand zerfällt. Dieser erste. Tlieil giebt (‘ine in jeder Beziehung vortreffliehe Darstellung der Donioinotrie. Es werden zunächst der Sinusder Sinusversus, die ,rauge.nte. und die Serante einzeln und in ihrem Verhältnis zu einander!.‘(‘trachtet und für einige Fälle aus den Seiten der entsprechenden regulären Polygone berechnet. Dann wird gezeigt, wie man aus den Werthen diesen• Funktionen für einen Winkel die Wertlie derselben für den Complemcntwinkel berechnet. Endlich werden noch 2 Aufgaben behandelt: 1. Aus dem Sinus eines Bogens den Sinus des halben Bogens zu berechnen; 2. Aus dem Sinus zweier Winkel den Sinus der Differenz dieser Winkel zu berechnen. Die Resultate mul die Bemerkung, dass die Zunahme eines J) Vgl. Autobiographia di SDL a* a. 0, ף Nikolaus Tavtaglia (geh. um 1500, gest. 1557) ein berühmter italienischer Mathematiker, besonders verdient, um die Auflösung der Gleichungen dritten Grades, veröffentlichte 1543 eine italienische Übet- Setzung des Euklid, die eine Reihe von Autiagen erlebte und, wie aus Portos Bezugnahme hervorgeht, fast 100 Jahre im Gebrauch war, obwohl es an anderon Ausgaben durchaus nicht fehlte. 8) Der Cosinus, die Cotangonte und die Cosecante hatten noch keine selbständige Existenz; statt ihrer nahm man beziehungsweise den Sinus, die Tangente und die Secanto des Complomontwinkels.

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