Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 82 (1938)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Die runden und hyperbolischen Zahlen in der Agada
- Date
- 1938-01-01
- Page
- Seite 367 (sequence 7)
- Language
- German
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Die runden und hyperbolischen Zahlen in der Agada 367 sie dem Torastudium oblagen. Eleasar, der Sohn des Simon b. Jochai, wurde 13 Jahre lang vom Propheten Elia unterrichtet. Samuel b. Scheint betrat 13 Jahre lang nicht seinen Garten, weil er den Unterricht bei den Kindern nicht unterbrechen wollte. 13 Jahre war Rabbi krank und wurde am Ende des dreizehnten Jahres vom Propheten Elia geheilt. Der Vater Zeira des Jüngeren war 13 Jahre Zolleinnehmer. Levi schickte Rabbi ein Getränk aus 13 Mischungen. Acha veranstaltete 13 Fasten, und es kam kein Regen. Vor dem sterbenden Abahu zogen 13 Ströme Balsam vorüber. Eleasar b. Pedat wurde verheißen, daß er sich im Jenseits in 13 Strömen Balsamöl ergötzen werde• Josua b. Levi sah Simon b• Jochai auf 13 goldenen Thronen im Paradiese sitzen. In 13 Lehrhäusern wurde Acher das Strafgericht Gottes verkündet. Der Sabbat Verehrer Josef fand in einem Fisch eine Perle, für die er 13 mit Denaren gefüllte Gemächer erhielt. Jose b. Joeser brachte den Priestern eine Perle, die sie auf 13 Maß Denare schätzten. Ammi und Assi beteten in keiner der 13 Synagogen von Tiberias, sondern zwischen den Säulen des Lehrhauses, wo sie studierten. Zur Zeit des Königs Schapur verzehrte eine Schlange 13 mit Stroh gefüllte Ställe. Samuel schickte Jodianan 13 Kamele, beladen mit Fragen zweifeihafter Fälle von Trefot21. 5. Hai Gaon hatte auf zwei Talmudstellen hingewiesen, an denen die Zahl 24 eine Vielheit bezeichnet. Zu diesen Stellen müssen noch andere hinzugefügt werden. 24 Traumdeuter gab es in Jerusalem, und jeder gab demselben Traum eine andere Deutung. 24 Straßen waren in Jerusalem, jede hatte 24 Hallen, jede Halle 24 Märkte, jeder Markt 24 offene Plätze, jeder offene Platz 24 Höfe, jeder Hof 24 Häuser* Die Männer der großen Versammlung hielten 24 Fasttage, daß die Schreiber der Torarollen, Tefillin und Mesusot nicht reich würden. Ein Rabbi wurde von seinem Kollegen mit 24 Gerichten bewütet. Israel wurde nicht eher verbannt, als bis es 21 Lev. r. 21, Sabb. 33b, Pesikta 92b, Bb 8a, j. Kilajim 32b; Sanh. 25b, Pesach. 107a, j. Taan. 66d, j. Az. 42c, Taan. 25a, Ketüb. 77b, Chag. 15a, Sabb. 119a, Bb. 133b, Rer. 8a, Nedd. 25a, Chullin 95b; vgl. Bergmann, Le״ genden der Juden 137 Note 4.