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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1938-01-01 · Heft 3 · p. Seite 198

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
82 (1938)
Issue
Heft 3
Article
Quellenkritische Studien zum hebräischen Josippon
Date
1938-01-01
Page
Seite 198 (sequence 9)
Language
German
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198 Besprechungen erblickte, und eben alles, was sich bei diesem nicht nach weisen ließ, als Zusätze späterer Bearbeiter des Josippon erklärte. Johann Friedr. Breithaupt13 schreibt so von Josippons Gesta Alexandri ״videntur autem a Judaeo interpolatore inserta esse'6. Auch Asarja de Ross i14 hat letzten Endes dasselbe angenommen, als er darauf verzichtete, die von Alexander d. Gr. an die indischen Gymnosophisten gerichtetenFragen in der Fassung Josippons (Ed. Mantua Sp. 99) anzuführen, weil nach seiner Ansicht לא ראי הספור ההוא כראי• שום אחד מן האופניים שזכרנו ו ל ה יינו ת ו חבור גמצא בעמנו. Die Funde von Lachisch. ״Das Heer des Königs von Babel bekriegte Jeruschalaim und alle Städte Jehudas, die noch ־übrig waren, Lachisch und Aseka, denn diese waren unter den Städten Jehudas als Festungsstädte übriggeblieben/' So lesen wir im Buche Jeremia 34r 7. Wer hätte je gedacht, diese beiden Festungen in einem außerbiblischen zeitgenössischen Dokument zusammen zu finden? Das Unerwartete ist eingetroffen, wir lesen tatsächlich im vierten der in Lachisch gefundenen Briefe ״wir achten auf die Signalstationen von Lachisch inbezug auf alle Zeichen, die mein Herr gibt, denn wir sehen nicht die von Aseka.“ So erweisen sich ״die Lachisch-Briefe“, deren Entzifferung und! Erläuterung Harry Torczyner jetzt vorlegt* 1, als eine überaus wichtige Ergänzung zur Bibel. In Lachisch1 sind an die 90 vollständige und eine Anzahl fragmenta־ rische geschriebene Zeilen entdeckt worden, die nicht nur für die Geschichte der Schrift und der Schreibweise, sondern auch für den Stil des biblischen Hebräisch überaus lehrreich sind. Die Wellcome Archaeological Research Expedition to the Near East, die unter Leitung des im Januar 1938 auf so tragische Weise ums Leben gekommenen Archäologen J. L. Starkey stand, fand nach Sicherstellung der Reste aus der persischen Zeit in den Trümmern eines kleinen Raumes unterhalb des am östlichen Außentor von Lachisch befindlichen Turms, der zu den Hauptstützen der Verteidigung der Festung 13 יוסיפון בן גוריון id1 est Josephus Gorionides sive Josephus Hebraicus iuxta Venetamf editionem .... Latine versus et cum exemplari Constantinopolitano, cuius partem Munsterus Basiliae edidit, collatus etc. (Gothae 1707), 90: Quae hoc capite . . . habentur, ea in Hebraeo Munsteri codice, quem cum meo contuli, non legunter, videntur etc. wie oben. 14 מאור עינים (Wien 1829), III 10 S. 86b. 1 The Wellcome Archaeological Research Expedition to the Near East- Lachish I (Teil ed! Duweir). The Lachish Letters . . . by Harry Torczyner, Lankester Harding, Alkin Lewis, J. L. Starkey. Oxford^ University Press, 1938. 223 SS. 4° und mehrere Tafeln.

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