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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 6 · p. Seite 518

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 6
Article
[Nachricht]
Date
1937-01-01
Page
Seite 518 (sequence 3)
Language
German
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518 Bücherschau zu sichern. Der Ausblick am Schluß zeigt, wie die Gegenwart an die Ver« gangönheit anknüpft. Franz Rosenzweig, Kleinere Schriften, Berlin, Schockenverlag, 1937, 531 S., Mk. 8.50. Die Ausgabe, von Edith Rosen z weig gemeinsam mit dem Schocken«Verlag besorgt, soll anstelle der Sammlung ״Zweistromland“ treten, die in Zukunft nicht mehr aufgelegt werden wird. Sie geht aber über diese Sammlung, welche auf die Fragen einer wesentlich anderen Zeit Ant« wort suchte, erheblich hinaus und umfaßt nahezu den ganzen literarischen Nachlaß, bis auf einige zeitgebundene Aufsätze aus den Kriegsjahren und solche Arbeiten, deren Veröffentlichung nicht in Rosenzweigs Sinne gewesen wäre. Es finden sich aber mehrere Arbeiten, zumal Vorträge, die seither noch nicht veröffentlicht wurden. Die Untertitel ״Vom jüdischen Sein, zur jüdischen Erziehung, Sprache und Gestalt der Schrift, zu Übersetzungen, vom alten zum neuen Denken, Zeit« und Bildungsfragen, Besprechungen und Antworten“ lassen erkennen, daß zwar auch hier die jüdischen Fragen im Mittelpunkt stehen, aber auch allgemeine Kulturprobleme besprochen sind. Einige chronologische Bemerkungen und ein Namens Verzeichnis sind bei« gefügt. Hugh J. Schonfield, The new Hebrew Typography. London, Denis Archer, (1932). 51 S. 4°. — Schonfield gelangt zu einer sehr weit« gehenden Ablehnung aller bisherigen hebräischen Druckkunst und der in ihr beschlossenen Möglichkeiten. Er sieht alles Heil in einer radikalen Euro« päisierung der Typen und verficht die Schaffung neuer Alphabete, die den Stil eines Caslon, eines Cochin und anderer moderner Buchkünstler nach« ahmen. Sp. Hanukkah, The feast of lights, compiled and edited by Emily Solis« Cohen jr., Philadelphia, The Jewish Publication Society of America, 1937, 374 Seiten. Der erste Teil behandelt ״Chanukkah und seine Bedeutung“ der zweite ״Chanukkah in der Literatur“ (antike Quellen, Stücke aus Dramen, Lyrik, Prosadichtung), der dritte gibt die Gebete für Chanukkah und An« Weisungen für nichtsynagogale Chanukkah«Feiern. Eine Bibliographie ist beigegeben. In der letzteren, aber auch in den wissenschaftlichen Auf« Sätzen des ersten Teils, vermißt man die Kenntnis der einschneidenden Kritik, die Bickermann in seinem Buch ״Die Makkabäer“ 1935 geübt hatte. Mag sie über das Ziel hinausgehen, so ist doch die herkömmliche, das Werk be« herrschende Auffassung der Makkabäerkämpfe als einer Auseinandersetzung zwischen der jüdischen und der griechischen Kultur (von der Männer wie Jason und Menelaos nur die Äußerlichkeiten kannten) starker Einschränkung bedürftig. Im zweiten Teil vermißt man einen Hinweis auf Hebbels Makka« bäer, da sich auch Übersetzungen aus dem Deutschen, Hebräischen und Jiddischen finden. Alles in allem aber ist das vorzüglich ausgestattete, mit Bild« und Notenbeilagen versehene Werk ein rühmenswerter und muster« gültiger Versuch, ein jüdisches Fest allseitig zu beleuchten und ein tieferes Verständnis anzubahnen. Felix A. Theilhaber» Schicksal und Leistung, Juden in der deutschen Forschung und Technik, Berlin, Der Heine«Bund, 1931, 247 S. Bespricht die

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