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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 5 · p. Seite 448

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 5
Article
Jüdisches in der Sisic-Festschrift [Rezension]
Date
1937-01-01
Page
Seite 448 (sequence 4)
Language
German
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448 Besprechungen Die Gedichte des polnischen Dichters F. Karpinski (1741—1825) waren auch in Slowenien durch eine deutsche Übersetzung bekannt geworden. Dazu hat auch der Jude J. Löwenthal* * * * * * * 8 beigetragen,;und ein von ihm über״ setztes Gedicht wird von F. Xlesic besprochen und analysiert. David Ginsberg. Festschrift für Armand Kaminka zum siebzigsten Geburtstage. Wien 1937, Verlag des Wiener Maimonides״Instituts, auch mit dem hebräischen Titel .י ספר היובל לכבוד הרב.דד.-אהרן קאמיינקא ליוס מלאת לו שבעים שכה• Die Festgabe zerfällt in einen hebräischen und einen anderssprachigen Teil und bringt neben der üblichen Bibliographie —7־ selbständige Schriften, mit der empfehlenswerten Neuerung, auch wichtigere Kritiken bei den selbständigen Werken zu nennen, Abhandlungen und Zeitschriftensätze 351 Nummern für den Zeitraum von 50 Jahren (1886—1936) — eine hebräische Biographie des Jubilars, geschrieben von M. llngerield (Wien), die der wissenschaftlichen und öffentlichen Tätigkeit Kaminkas gerecht wird und alle Angaben über Ausbildung, berufliche Tätigkeit und Stellungnahme zu den jüdischen Fragen der letzten Gegenwart enthält. Die Arbeiten der anderen Mitarbeiter erstrecken sich auf die Gebiete der Religiönsphilosophie, der Bibel, der Geschichte, der Volkskunde, der Sprachwissenschaft und des Talmud. Die hebräischen Aufsätze: I. Davidsohn druckt mit kurzer Ein״ leitung zwei neue Piutim des bisher als Piutdichter unbekannten Jakob ben Dunasch ben Akiba ab. M. Guttmann (Budapest) bespricht die Stellungnähme der Alexandriner und des Midrasch zu יביזתנמצדים H o r ö d e t z k y (Berlin) schreibt über Akatriel und Sändalfon. J. Klausner (Jerusalem) behandelt das Problem der Frage ״Juda und Hellenismus“ — zwei Gegensätze?, in historischer— es beginnt mit Heine und Samuel David Luzzätto; Die in die Nachschlagwerke über gegangene Ansicht, daß die Juden erst seit 1777 sich dort ansiedelten, ist aus Jevrejski Almänah IV, Vrsac 1928, 43 abgeschrieben. M. E. aber besteht die auf Banalakten fundierte Behaup״ tung, von G. Schwarz, Berichte des Landesarchivs III 1901, 185 ff. zu Recht und die mir von R. Glück, dem Verfasser des Aufsatzes im Almanah mit״ geteilte Beweisführung, daß man im Stadtarchiv Varazdin vor 1777 keine Nachricht über Juden findet, ist nicht stichhaltig. Über den tolerierten Juden J. Leitner 1789—1838 (nach Mitteilung des Herrn D*r. G. Schwarz, Zagreb ist er unter den Subskribenten der Wiener Talmudausgabe 1820—23 zu finden) und Rabb. Hirschenstein 1779—1849 wird in der demnächst erscheinenden Geschichte der Juden in Varazdin v. R. Glück Näheres zu lesen sein. 8 Ist 1807 in Lissa geboren, studierte in Berlin und war um 1833 Hauslehr er in Kalisch und Krakau. Später war er in Triest Redakteur des ״Journal des österreichischen Lloyd“. Herr Dr. L. Lewin verweist mich frdl. auf seine Geschichte der Juden in Lissa, Pinna 1904,: S. 3, 378, wonach der Name Löwenthal in Lissa bereits vor 1793 vorkommt. E. Löwenth&I war dort 1834 Verleger.

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