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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1937-01-01 · Heft 4 · p. Seite 351

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
81 (1937)
Issue
Heft 4
Article
Die Aussprache der Begad-kefat in der Geschichte der hebräischen Sprache
Date
1937-01-01
Page
Seite 351 (sequence 12)
Language
German
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Solomon Zeitlin: Nennt Megiilat Taanit anüsadduzäische Gedenktc־g׳e? 351 Aber im Wesentlichen ist die Entwicklung des Dagesch klar. Dagescli und Rate stehen zur Unterscheidung der Ausspräche der Begad-kefat in der Funktion des syrischen Qussüja und Rukklklia. Da so das Dagesch (lene) auch im verdoppelten Konsonanten steht, wird es später zum Da׳* gesch forte. Fassen wir die Resultate dieser kurzen Untersuchung zusammen: Die Aussprache der Begad-kefat im Hebräischen läßt drei streng geschiedene Perioden unterscheiden: 1. Die althebräische Periode vor dem Exil, worin alle diese Laute unaspiriert gesprochen wurden. 2. Die neubabylonische Aussprache der Exulanten, die sich nach dem Exil und in der Zeit der Mischna durchsetzt und sich in den griechischen und lateinischen Umschriften widerspiegelt: b, g, d unaspiriert, ch, ph, th aspiriert. 3. Die aramäisdie Periode, die eine doppelte Aussprache dieser Laute unterscheidet und unserer Punktation zugrunde liegt. Diese drei Perioden der Transkription werden nun auch der Untersuchung der Aussprache anderer Laute zugrunde gelegt werden müssen und bedingen auch eine verschiedene wissenschaftliche Umschrift der althebräischen Texte, je nach der Zeit, der sie entstammen. Nennt Megiilat Taanit antisadduzäische üedetikfage? Yon Solomon Zeitlin. In meinem Buche über Megiilat Taanit (Philadelphia 1922, S. 102 und Anm. 278) führte ich aus, daß keiner der in Megillat Taanit erwähnten Festtage sich auf Siege der Pharisäer über die Sadduzäer bezieht. Ich vertrat weiter die Auffassung, daß einige dieser Festtage der Zeit des großen Aufstands gegen die Römer angehören, darunter auch der Festtag des 7. Kislev. Damit erklärte ich, weshalb die Megilla nur zu sagen brauchte בשבעד, ביד, יום טב, בתרין בשבט יום טב; die Ereignisse waren noch in frischer Erinnerung und den Zeitgenossen wohl bekannt, der Schreiber der ״Fastenrolle“ konnte sich mit der bloßen Andeutung wohl begnügen, und auch bei der ersten

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