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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 5 · p. Seite 436

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 5
Article
[Rezension]
Date
1936-01-01
Page
Seite 436 (sequence 4)
Language
German
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IRI
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436 Besprechungen. Josephs' S. 423 weist auf den Maschiach ben Joseph (vgl. Sukka 52a, Rahm er a. a. O. 1803, S. 42, 64; Bousset-Gressmann a. a. O., S. 230 f.) hin* Was unter ״fadas" zu verstehen ist, das ein Vater für eine ihm geborene Tochter feiert, weiß ich nicht. Baer sieht in fadas ״chadasch". Sollte vielleicht das arab. ,,fedu" Sühne vorliegen, wie etwa Dalman, Arbeit und Sitte in Palästina S. 32? Bin solches ״Sühneopfer,', (?) z. B. bei Hochzeiten bei Jos. Yellin, Zikronoth 25. S. auch ״fadar": Crews, Recherches 299. Der Verfasser hat sich durch diese neue Leistung abermals redlich den Dank aller Freunde jüdischer Forschung verdient. Die Akademie für die Wissenschaft des Judentums, die ihm die Mittel für seine Studien bereitgestellt hat, sowie der Verlag, dem eine solche Leistung zur Ehre gereicht, verdienen aufrichtige Anerkennung. Grunwald. Maksymiljan Goldstein — Dr. Karo! Dresdner, Kultura i sztuka lirdu zydowskiego na ziemach polskich, zbiory Maksymiljana Goldsteina z przedmowa Prof. Dr. Majera Balabana, Lwow 1935 [Kultur u. Kunst des jüdischen Volkes auf polnischer Erde, Sammlung Maximilian Goldstein, mit Vorwort Prof. Dr. Majer Balabans, Lemberg, Goldstein, 1935]. XII 420 ־S S. Herab« gesetzter Preis 28 Zloty im Originalleinenbande. Das Werk erschien in tausend numerierten Exemplaren und ist mit graphischen Arbeiten E. M. Liliens, Stanislaw Jakubowskis und Artur Szyks geschmückt (158 Zink otypien und photographische Aufnahmen T) Das Buch behandelt Familien« und Gemeinschaftsleben, Porträts, Typen, Karikaturen, Kostümkunde, Schmuckgegenstände, Kalender, Sabbat, Feiertage, Kultgegenstände, Synagogen, . Friedhöfe, Volkskunst, Keramik, Künstler, Exlibris, Plakate, Metallplastiken, Handschriften, Drucke und Erinnerungen aus der Kriegszeit. Daran schließt sich eine Würdigung des Lebenswerkes des Sammlers, dieser Kostbarkeiten (M. Goldstein-Lemberg) durch Jakob Schall und Stanislaw Machinewicz. Die hervorragende Bedeutung dieses Buches liegt darin, daß hier zum ersten Male ein Rundblick über jüdische ostländische Kultur und Kunst gewährt wird, in seiner Vielseitigkeit weit mehr als wie die Abbildungen aus dem Warschauer Bersohn-Museum1 bieten, die zudem wenig in die Öffentlichkeit gedrungen sind. Für die des Polnischen nicht mächtigen Leser sind am Ende vorliegenden Buches Überblicke in englischer, französischer und deutscher Sprache gegeben. Die Illustrationen sind so sprechend, zuweilen so packend und drastisch, daß man nicht immer den wissenschaftlich gehaltenen Text notig hat. Eine Über- Setzung in eine westeuropäische Sprache wäre dem Prachtwerk dringend zu wünschen. Seite 13 lies 1765. Seite 76 ff. polnische Xylographen sind Juda Piler [Schneidemühl], (Arba Charaschim, Frankfurt a. d. O. 1680/81, Soncino- Blätter, Berlin 1925, I 186) und Mordechai Släwatyczer (Beth Aron, Frankf. a. 0. 1690, TitelbL). S. 82a ff. geben Aufklärung über die Herkunft der 1 Hundert und zwei Phötogr. in meinem Bes. Vgl. Isr. Familienblatt, Hamburg 1929, Juli: Jüd. Kunstsammlungen VIII: Das Mathias Bersohn- Museum in Warschau.

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