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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 5 · p. Seite 385

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 5
Article
Die Messianische Hütte in der jüdischen Kunst
Date
1936-01-01
Page
Seite 385 (sequence 11)
Language
German
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IRI
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Die Messianische Hütte in der jüdischen Kunst 385 abendmahlzeit. Jedoch dürften in dieser Nachbarschaft die Etrogim und das Horn Schwierigkeiten bereiten. Das Bild erhält einen tiefen und einheitlichen Sinn, sobald wir an das Horn der Auferstehung denken. Der Posaunenschall sammelt bei Jesaia 2713 die Deportierten und die Ausgewanderten. Die Po- Abbildung 3 zu S. 384 saune wurde, dem Traktat Sukka V, 1—4 zufolge, beim Wasserschöpfen am Sukkotfest geblasen. Sie gehörte mit dem Etrog, dem Lulab, dem Leuchter zur Symbolik des im Tempel zu begehenden Sukkotfestes, und, in der uns vertrauten Entsprechung, gehört sie zum Symbolkreis der jüdischen Eschatologie. Nicht umsonst tritt das Horn in Begleitung des Leuchters auf Epitaphien der jüdischen Katakombe am Monteverde in Rom fünfmal auf, eine Tatsache, die von Nik. Müller20 mit dem Hinweis gestreift wurde, daß der Schofar ״wie noch heutzutage, auch in alter Zeit vornehmlich am jüdischen Neujahr geblasen 20 Nikolaus Müller, Die jüdische Katakombe am Monteverde zu Rom, 1912, S. 78.

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