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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 4 · p. Seite 339

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 4
Article
Die Rechtslage im biblischen Hohenliede
Date
1936-01-01
Page
Seite 339 (sequence 10)
Language
German
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Arthur Sparvier: StiLkritisches zum jüdischen Gehet 339 Gegensatz hier ausgesprochen? und kann er nicht anders ausgesprochen werden? und wurde er nicht schon dargestellt? Zum Beispiel in 516! Dagegen ist die Angabe des Vermögensstandes, nach meiner Annahme, an dieser Stelle nicht kleinlicher als bei der Werbung um Rebekka (Gen 2435), bei den Besprechungen bezüglich Dinas (ib. 3412), bei Kalebs Tochter (Ri 115) und in dem ״Idyll“ Ruth 4a. So gesehen schließt sich auch HL 813 einigermaßen an: die ״Sulamit“ hat die Eigenschaft und den Vorzug, in den Gärten zu sitzen, und nicht ist sie fürder he״ müßigt, etwa Hirtin oder Hüterin (von Weinbergen) zu sein; sie ist frei von der Tyrannei der Brüder. Stiikrltisches zum Jüdischen Gebet. Von Arthur Spanien Die Benediktionen der altjüdischen Liturgie zeigen eine weitgehende Tendenz zu gesetzmäßigem Aufbau und innerer Geschlossenheit. Sie ähneln darin den homiletischen Gebilden, die der gleichen Zeit wie sie entstammen, und sie haben mit ihnen auch das gemeinsam, daß sie anagogischer Art sind: sie sind auf den Schluß hin abgestimmt, und es wird eine Steigerung im Aufbau erstrebt. Damit hängt es zusammen, daß nicht nur die Schluß-Eulogie inhaltlich und meist auch ihrem Wort״ laut nach auf den Anfang der Benediktionen zurückgreift, son״ dem daß man bei Benediktionen halbwegs größerer Ausdehnung auch Wert darauf legte, das Anfangsmotiv schon unmittelbar vor dem Schlußsatz durch einen überleitenden Satz wiederaufzunehmen. Sobald die Benediktion überhaupt nur lang genug war, um außer dem eröffnenden Gedanken noch einem anderen Raum zu gewähren, mußte irgendwie zu dem ersten Gedanken zurückgeleitet werden. Dadurch sollte eben Einheitlichkeit erreicht und die erstrebte anagogische Wirkung der Benediktion sichergestellt werden. Ihr Höhepunkt liegt, kompositioneil betrachtet, jeweils unmittelbar vor der Schluß-Eulogie; die Schluß- Eulogie selbst ist Abgesang, Kadenz, Ausklang. Es ist nun eine häufige Erscheinung, daß solche Überleitungssätze nach dem Schema ... כי אתה oder כי ♦ . את רז gebaut 22*

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