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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 3 · p. Seite 300

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1936-01-01
Page
Seite 300 (sequence 4)
Language
German
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300 Besprechungen צמר חיה שבים (TSabb, IX 12123) bedeutet schwerlich, wie Rieger annimmt, Wolle der Pinna, denn es ist unwahrscheinlich, daß man eine Muschel׳ als חיה bezeichnet hat. Um die Schwierigkeit zu umgehen, übersetzt Krauß hier hajjä durch Seetierchen. Er sucht auch in dem a. O. vorkommenden ״ צמר הצורFelswalle“ die Seide der Steckmuschel. Die Pinna ist unter מנעלות הפינון ■ zu verstehen. Es kann neben ihr ״Wolle eines Seetieres“ oder ״Felswolle“ nicht als Wolle der Pinna, der Steckmuschel genannt sein. Aruch (בדולי,bei Is. Malki Zed!ek z. St. פירולי ist aus p edal e verschrieben. Blondheim, Notes on the ital. Words Nr. 138) und ihm folgend Albrecht zu Kil. 9, 7 hält pirtön zu Unrecht für einen Ortsnamen, heute Phenan am Ost״ rande der Araba. Er verweist, ArUch folgend! auf das n. pr. Pinon Gn. 36,41. Aus späterer Zeit dürfte Saar ha~sämaj1rn (Rödelheim, 1801, S. 44a, Z. 6) anzuführen sein־r wo von einem Fische die Rede ist, von dem die gelbe Wolle stammt, die sich am Meere findet. Immanuel Löw. Sinai, anuar de studiijudaice, vol. III, IV, V. In den Jahren 1931—33 erschienen unter der Redaktion M. A. Haie״ vys und unter Mithilfe der ״Sacietatea de studii judaice din Romania“ 3 Bände des in Bukarest herausgegebenen Jahrbuches ״S i n a i“, die sowohl die jüdisch״rumänische Historiographie wie auch andere wissenschaftliche Gebiete bereicherten. Dazu kommt noch, daß die beiden, letzten Bände als Festschrift zum 60jährigen Geburtstag des Oberrabbiners Dr. J. J. Niemirower herauskamen und aus diesem Grunde auch Beiträge namhafter Gelehrter aus dem Ausland brachten. Es ist nur natürlich, wenn die einzelnen Arbeiten rumänisch, hebräisch, deutsch und französisch publiziert wurden. In unserer Besprechung der wissenschaftlich bedeuten״ deren Aufsätze wird in Klammern auf die Sprache hingewiesen werden, in der sie abgefaßt wurden. Unter den zahlreichen Artikeln des Jahrganges 1931 interessiert uns hauptsächlich einer, der als selbständiges Werk folgenden Titel trägt: M. A. Halevy, Comunitätile Evreilar din Jasi si Bucuresti, I, Bukarest 1931, 8, Anhang I S. I—VIII, Anhang II S. I—XVÜI Abbildungen bezw. In״ Schriften von Grabsteinen. Diese Arbeit zerfällt in 2 Teile: a) Die ersten jüdischen Spuren im Lande um die Zeit der Vertreibung der Juden aus Spanien bis 1711 und b) Die Zeit nicht rumänischer Herrscher, der Fana״ rioten, bis 1821. Nachweislich sind Juden als Hän d'Ler schon zu Beginn des 15. Jhrh. nach der Moldau gekommen:. Polnische und türkische (spaniolische) Juden kamen fast zur gleichen Zeit, .־ letztere mehr in die Walachei. Die Pro״ dukte des Landes, wie Wein, Fische (als Beleg wäre noch die Entscheidung R. Josua Falk Cohens in seinem Kuntres, Sulzbach 1692, S. 2, heranzu״ ziehen), Wachs u. a. waren beliebte Exportartikel nach. Polen. Die Er״ nennung Don Josephs von Naxos zum Fürsten der Walachei — die Regie״ rung trat er nie an — konnte der Entwicklung des j. Handels nur von Nutzen sein. Juden, aus Bukarest und Jassy werden in den Responsen des R. Sa״ nvuel de Medina und des R־. Josef Karo (16. Jhdt.) bezw. des R. Benjamin Slonik (nicht Solnik, vgl. Branh, Gesch. d. J. in Schlesien, 1910, 191 ff.;

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