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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1936-01-01 · Heft 3 · p. Seite 170

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
80 (1936)
Issue
Heft 3
Article
Das philonische Fragment De deo
Date
1936-01-01
Page
Seite 170 (sequence 8)
Language
German
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170 Max GrünewaH׳ des Äbimelech-ist der Ausgangspunkt der ganzen Schriften״ gruppe De somniis, sondern ׳ Abrahams Vision Gen 18, 1. Dann aber gähnt zwischen dem Schlüsse De mutatione nom. Gen 17, 23 und'dem Anfang des 1. Buches De somniis 18,! überhaupt keine Lücke; denn die Altersangaben Abrahams und Ismaels bei ihrer Beschneidung boten Philon ebensowenig Anlaß zu allegorischer Ausdeutung wie die genealogischen Kapitel der Genesis17. 3. Schließt aber das Fragment Dö deo unmittelbar an De mut. nom. an, dann gehörte es zum ersten Buch der Schriftengruppe De somniis. Es ist müßig, Vermutungen über den Inhalt des zweiten zu äußern; man mag sich vorstellen; daß! darin die zahlreichen־ Stellen im Pentateuch, an denen Gott dem Möses erscheint, allegorisch erklärt wurden, nachdem im1 ־. Buch die Visionen anderer interpretiert worden waren. Jedenfalls aber erweist sich die Analogie zu den zwei Büchern De ebrietate, die von Massebieau vermutet: wurde und; die bisher allgemein angenommen war; als unbegründet und unberechtigt. Es ist vielmehr unwahrscheinlich, ״daß in zwei von den verlorenen Büchern im allgemeinen von den Träumen gehandelt und eine Übersicht über die Meinungen der Philosophen gegeben war“18. 4. Die uns erhaltenen Abhandlungen Phiions De somniis sind, das 4. und 5. Buch der ganzen Schriftengruppe10. Versuch über die Freundschaft im Judentum* 1 Von Max Grünewald. Die Antike ist der Lehrmeister der Freundschaft2 * *, Sie hat sie ausgebildet wie keine Zeit vorher oder nachher. In Griechenland ist sie nomos der gesellschaftlichen Ordnung,, sie kommt 17 Vg*l. Maximilian־ Adler, Studier! zu Philon von Älexandreia, 5. 43 ff,, 67. 18 Otto Stählin in Wilh. Christs Geschichte der griech. Literatur IX, l6. 1920, S. 636: 18 Dies gegen Gfrörer, Dähne, Großmann und Schürer, nach welchen die erhaltenen Bücher das 2. und 3. d׳es ganzen Werkes waren; vgl. Cohn, Eint. u. Chronol., S. 402. 1 Eine Untersuchung über den Begriff der Freundschaft gibt S. Krakauer in Logos VIX, 1917/18 und in der NobeLFestgabe 1921. 2 Zur Stellung der Fr. in der Antike vgl. E. Curtius: Die Bedeutung der Freundschaft im Altertum für Sittlichkeit, Wissenschaft und offent״ liches Leben in Geizers protestantische Monatsblätter, 22. Band 1863.

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