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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1935-01-01 · Heft 2 · p. Seite 163

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
79 (1935)
Issue
Heft 2
Article
Notizen zu Realien bei Maimuni
Date
1935-01-01
Page
Seite 163 (sequence 5)
Language
German
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Notizen» zu Realien bei M&imuni 163 6. Handwerk und Kunst. Schweres Handwerk ist das der Eisenarbeiter und der Bergleute in Erzbergwerken (Bech. 4, 6 Löwenstein). Die leichteste Arbeit ist die des Geldwechslers. Wer für richterliche Funktiop.en entschädigt werden soll, dessen Entschädigung wird nach der Schwere seines sonstigen Berufes geschätzt. Schmied und Geldwechsler, die täglich zwei dirh&n verdienen, erhalten nicht die gleiche Entlohnung. Der von schwerer Arbeit ausruhende Schmied erhält einen halben dirhem, der leichtarbeitende Wedhs«• ler aber 1.5 dirhem Schadenersatz* Das Beschatten von Gemälden ergötzt die Sinne und ver~ scheucht die Abspannung. Malerei und farbige Verzierung von Gebäuden, Gefäßen und Kleidern ist erwünscht, ebenso die Wand mit Gold bemalen oder an einem Kleid eine goldene Borte ansetzen (8 Abschnitte, § 5, S. 36, 38). MagTefa ist ein Musikinstrument •לאת אלמופיקי«. Maimüni über Musik: Monatsschrift 1873, 180. Gesang — ob arabisch oder hebräisch — ist alles eins (Ab. 1, 16, S. 11 Baneth). Daselbst über Dichtung und Gesang (Geiger NS 3, 76. Erzählende Literatur ist nur Zeitvergeudung אבוד זמן. Gegen ספרי דננון Snh. 10, 1). 7. Dichtkunst. Der .Dichtkunst* auch der liturgischen, brachte Maimüni keine große Sympathie entgegen, während er die Poesie mit tiefem Verständnis herangezogen hat, um durch ihre Ausdrücke das Wesen der Agada zu erklären (Bacher, Monatsschrift 53 — 1909 — 587). Trotz Maimünis Abneigung gegen die Dichtung wurde er vielfach besungen. Steinschneider hat diese Dichtungen — eigentlich Reimereien — gesammelt (Kobe? al~jad 1, 1—32 und 2 am Schlüsse des Bandes). Für den Verfasser dreier oder vier Gedichtchen dieser Sammlung hält Bacher mit Recht Maimüni (a. O. 581 ff.). Misne Thora. Weisheit ernten viele Schnitter, Bah das edle Herz nicht d&rbe—! ׳ Doch auch, andre lasen Ähren — Uns verknüpfet gleiche Farbe. 11*

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