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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 6 · p. Seite 558

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 6
Article
Ein Gedicht Ch. N. Bialiks
Date
1934-01-01
Page
Seite 558 (sequence 14)
Language
German
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558 Edmund Stein Bialik den Rang des großen Dichters, gefährdet jedoch seine unmittelbare Nachwirkung. Diese hängt wesentlich davon ab, welchen Raum' Bibel und Tradition in der jüdischen Bildung der nächsten;Generationen einnehmen werden. Das palästinensische Hebräisch ist eher ein Hindernis für das wirkliche Verständnis Bialiks, selbst dann; wenn es gutes ■Hebräisch ist: und zwar deshalb, weil: das Verhältnis zur Welt seiner Zitate ein völlig anderes ist, je nachdem, :ob diese, wie für Bialik uiid seine Generation, die eigentlichen Baust e.iin e für das Haus der Sprache sind, oder ob man sie als Gebrauchswenn nicht gat als Luxus-, Kunst- und Erbauungsgegenstände dort n achträ glich vorfindet: dies Zweite aber muß die Situation jedes jungen Menschen sein, der Hebräisch sprechen lernte, bevor er es best. So ist Bialik das edelste 0 p f e r auf dem Wege der hebräischen Sprache zu ihrer neuen Lebendigkeit. Es liegt mit an uns, ob es umsonst oder sinnvoll gebracht worden ist. Ein jüdlsch-liellemsüsclier Midrasch Iiber den Auszug ans Ägypten. Von :E d in'11 n d S t e i n. : ■■ *־•■ So wenig Uns auch von dem sogenannten ,,hellenistischen Midrasch"1 erhalten geblieben ist, vermögen wir doch aus den vorhandenen Überresten die wichtigsten Merkmale dieses Midrasch zu erkennen. Was ihn von dem palästinensischen Midrasch besonders unterscheidet und ihm ein eigentümliches Gepräge verleiht, ist der Hang zum Allegorisieren und die streng logische Korn- Position. '־‘; ׳■־ ■׳־;׳;-נ ׳'־ Da wir der ersten Eigentümlichkeit des hellenistischen Midrasch, d. i. der ÄHegoirese eide besondere Abhandlung gewidmet haben2 * 4, wollen wir in der vorliegenden Arbeit hauptsächlich die 1 Zu dem von J. Ereudenthal in seinen ״Hellenistischen Studien44 aufgestellten Begriff des hellenistischen Midrasch siehe Vorwort zu meiner Abhandlung .״ Philo;und der Midrasch44, :Gießen 1931.; 4 ..׳ E. ßtein, tDie allegorische Exegese, des Philo .aus Alexandreia, Gießen 1929.־ Lm zweiten Kap.■ *dieser Abhandlung; werden;die Anfänge der j Mischhellenistischen Allegoristik (Aristobulos, Ps, Aristeas und Ps; Salomon) untersucht. .׳ ■V.״c-v■׳־ v.:

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