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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 4 · p. Seite 472

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 4
Article
Zu Jecheskel 3, 12
Date
1934-01-01
Page
Seite 472 (sequence 2)
Language
German
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472 Martin Buber dem Alter des Terminus aus nicht zü widerlegen (wie Toy a. a. O. versucht, seltsamerweise so, als ob es sich um das Vorkommen des Terminus zur Zeit Jecheskels und nicht vielmehr zur Zeit der Fixierung des kanonischen Textes handelte), vgl. hierzu neuerdings Marmorstein, The Old Rabbinic Doctrine of God, 92f.; im übrigen aber ist es ohne Gewicht, da — abgesehen davon, daß die von Merx herangezogene Zitierungsweise unseres Verses b. Chag. 13b nichts für seine Auffassung beweist — erstens das Nomen mit Possessivsuf fix ja als Gottesbezeichnung denkunmöglich ist und zweitens die klassischen Stellen Jes 262! und Mi 13 — auf die ich noch zurückkomme — jede Befürchtung dieser Art sinnlos machen. An Gründen gegen den mas. T. führen Luzzatto und der von ihm offenbar unabhängige Hitzig z. St. (für den ersteren vgl. schon den Brief vom 12. I. 1838, 411 אגרות שד״ל) folgende an: 1. רעש wird sonst nie von Rede gebraucht. 2. Von den חיות wird sonst keine Rede angeführt. 3. Es fehlt לאמר. 4. Die Wendung ממקומו wird von Luzzatto קשה וסתומה מאד genannt. Das trifft zweifellos insofern zu, als die Erklärungsversuche von רד״ק und Abarbanel von ihm mit Recht als רחוקים ודחוקים bezeichnet werden und auch sonst kein annehmbarer vorliegt (geistvoll, aber von Syntax und Stil aus abwegig ist der von Elieser von Beaugency, der den Ort selber den Abschiedsgruß an die Majestät sprechen heißt). Ergibt sich aber daraus, daß ברום gelesen werden muß? Ich glaube es nicht. Eins steht mir freilich (von den Gründen 1—3 zusammengenomrnen her) fest: die חיות können die Worte nicht sprechen. Daraus ergibt sich jedoch nicht, daß sie überhaupt nicht gesprochen sein können. Sie können nämlich vom Propheten selbst gesprochen sein. An sich ist ja die Konstruktion keine wesentlich andere als ברוך ה׳ מציון (Ps 13521), wo zwar von Duhm u. and. בציון gelesen wird, aber ohne Berechtigung, denn es geht hier im Zusammenhang darum1, daß die Lobpreisung eben vom Zion selbst aus 1) בציון würde im; Zug des Parallelismus auf ה׳ bezogen werden,, statt auf den Akt des Segnens. . , ,

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