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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 3 · p. Seite 359

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 3
Article
Der erste in Deutschland promovierte Jude
Date
1934-01-01
Page
Seite 359 (sequence 10)
Language
German
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Der erste in Deutschland promovierte Jude 359 und ihro kaiserliche und königl. Majestät ihme diese Funktion allergnädigst zu konferiren geruheten, würdig befunden worden, welches Ewer Magnifizenz und einem löbl. akademischen Magistrat ich zu referiren nicht unterlassen sollen, verbleibende Ewer Magnifizenz und eines löbl. Akad. Magistrats dienstwilligster Johann Frantz Löw von Erlsfeldt, facultatis medicae p. t. Decanus. Nr. 2. Königlicher Schutzbrief für den Aufenthalt an der Universität Frankfurt a.O. Berlin, 15. Juli 1721. Konzept. Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 51 Nr. 91, Vol. II. Bl. 106. Friedrich Wilhelm König. Auf des jüdischen Studiosi Medicinae Moses Salomon Gumperts hierbeigefügtes Supplicatum werdet Ihr hiermit in Gnaden befehliget, da Supplikant Studierens halber nach Frankfurt sich begeben will und den Gradum Doctoratus ambiret1, demselben nachdrücklich Schutz wider männiglich, insonderheit die dortige studierende Jugend zu halten, allenfalls daß Ihr Bedenklichkeit dabei fündet, sofort zu berichten. Seind etc. Berlin, den 15. Juli 1721. M. L. von Printzen. An die Universität zu Frankfurt an der Oder, daß dem Juden Moses Salomon Gumperts, so die Medizin studieret, und welcher Doktor zu werden ambiret1, wider die dortigen2 Studenten Schutz gehalten werden solle. Nr. 8.' Gesuch der Frankfurter medizinischen Fakultät um die Promotionserlaubnis für Moses Salomon Gumpertz. Frankfurt a. O., 10, September 1721. Reinschrift. Geh. Staatsarchiv Berlin, Rep. 51 Nr. 91, Yol. II. Bl. 108. Allerdurchlauchtigster, großmächtigster König, allergnädigster König und Herr. Ew. Königl. Majestät haben sub dato den 15. Juli a. c. die hiesige Universität allergnädigst befehliget, daß sie dem jüdischen Studioso Medicinae Moses Salomon Gumpertz, welcher Studirens halber sich nach 1 ״Und“ bis ״ambiret“ ist in der Vorlage von der Hand von Printzens durchstrichen. 2 In der Vorlage stand ursprünglich ״christliche“, was von v. Printzens Hand in ״dortige“ korrigiert worden ist.

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