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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1934-01-01 · Heft 2 · p. Seite 308

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
78 (1934)
Issue
Heft 2
Article
Zu den Dialekten des Talmudisch-Hebräischen
Date
1934-01-01
Page
Seite 308 (sequence 4)
Language
German
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308 Berichtigungen ס. dgl. im Tib. Pausalformen wie 1?א u. ä. auf eine der bab. gleiche Aussprache der betreffenden Nominalformen — wie diese bereits in den entsprechenden Umschreibungen der Septuaginta und des Hieronymus ('Iaxsß יירןב ader "אדי u. a.) vorliegt — irgendwie zurückgehen. Zur lozersKomposItion Ibn Gabirols. Ein abschließendes Wort zur Textgestaltung und Erklärung der von R. Edelmann in dieser Zeitschrift, Jg. 77, S. 437 f., veröffentlichten und knapp kommentierten Pijutim Ibn. Gabirols wird erst zu sagen sein, sobald weitere und hoffentlich bessere Textzeugen sich finden werden. Nichtsdesto weniger dürften schon jetzt einige Bemerkungen am Platze sein. 1. Z u m N i s c 11 m a t, Z. 5. פניאל ist offenbar ,,der Ort, wo man Gottes Antlitz schaut“ der Tempel, vgl. Ex 3423 im Zusammenhalt mit Gen 3231. Darauf weist auch im zweiten Halb vers אולם ואל (Ez 409 u. ö.), sowie auch אריאל im vorhergehenden Vers =־ Altar (Ez 4315; Targ zu Jes 29x). בדפקם heißt: wenn sie anklopfen aufsuchen, vgl. Bialik-Rawnitzki III 81x. — Z. 40. Im zweiten Halbvers muß es wohl heißen לעוטי נדודיך, vgl. Hi 74: ושבעתי כדדים• Daher im ersten Hv. ״ להוטי גי־ודיךversengt von deinen Scharen.“ 2. Z u m J o z e r. Z. 1. Lies צדק, entsprechend dem Plural מעטיך. Vgl. auch B.-R. III 1191J4: צדק מעטך. — Z. 9 ist wegen des Reimes die La. ',D'to? des MS. beizubehalten. Überflüssige oder beziehungsschwache Possessivsuffixe unter dem Zwang des Reimes oder des Metrums sind auch sonst in der spanisch-hebräischen Poesie häufig, vgl. Yellin zu Todros 405lo3; 609x u. ö. Das darauffolgende האזיכני (im MS. ויאדכני) gehört nicht in diese Zeile, da gemäß dem Akrostichon das nächste Versglied mit שעני beginnen muß. Das Wort ist aus der vorhergehenden Zeile hierher versprengt worden. Dort ergänzt es, ■ ויאזין gelesen, sinngemäß das dritte Glied des Kehrverses (מרום השמיעם היום ויאזינו וכר) und bildet zugleich das jetz ^fehlende Reimwort. — Z. 18 muß es nach במאזני heißen חרץ, eine Neubildung mit der Bedeutung ״Gericht“ nach 1 Kön 2O40. Der Ausdruck auch bei anderen Pajtanim, vgl. Zunz SP2 S. 387. — Z. 21 ist statt מעשה ZU lesen מנשפט] עשה. Es ist der Bibel vers Ps 917, wie ja auch sonst überall in diesem Stück Bibelverse mit dem Ausdruck משפט oder einem anderen Derivat der Wurzel שפט die einzelnen Strophen beschließen. -— Z. 43. Statt des hier sinnlosen להוקיך lies להטיך (Reim!). 3. Z u m .S u 1 a t. Z. 1. זרותי ist der stat. constr. von זרותים, einer pajtanischen Bezeichnung des Himmels nach Jes 4012: ושמים בזרת תבן. Auch sonst bei Ibn Gabirol, z. B. B.-R. III 11521237;נ. Vgl. auch Zunz ,SP2 S. 423. Zu מועל s. Neh 86. — Z. 5. שבעת כתביך (MS. סתביך) wäre keine glückliche Bezeichnung der sieben noachidischen Gebote, die nirgends als schriftlich aufgezeichnet angeführt werden. Da zudem die im folgenden auf gezählten Sünder, die Buße getan haben, chronologisch geordnet sind, würden die Übertreter der noachidischen Gebote kaum vor Adam genannt sein. Die Zahl dieser reuigen Sünder (es sind durchwegs Per-

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