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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1933-01-01 · Heft 2 · p. Seite 144

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
77 (1933)
Issue
Heft 2
Article
Prophetie und Teleologie bei Maimonides [Nachricht]
Date
1933-01-01
Page
Seite 144 (sequence 4)
Language
German
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144 Diesendruck-Heinemann Verschiebung der Parenthese ״so bei Seneca etc.“ — die natürlich' hinter das Wort ״hingegen“ gehört — als solche leicht erkannt, oder durch Nachlesen der dort zitierten Stelle bei Barth festgestellt werden können.; 7. Fremdwörter sind bekanntlich, wenn nicht etwa andere Belange mitsprechen, Geschmacksache. Was aber Maim. als Sprachreiniger — gegen ״diesen Ausleger“ angerufen (S. 479, 1} — betrifft, so hat er bekanntlich im Arabischen sowohl als besonders im Hebräischen, und hier vielfach aus aramäischem Material, eine Unmenge von Sprachneuerungen eingeführt, von der natürlichen gegenseitigen Beeinflussung beider Sprachen abgesehen (vgl. Bacher, Tanch. Jer. 27; 119 f., bes. Liste II, S. 139; dann in M. b; Maim. II 281 ff.; F r i e d 1 ä n d e r, Sprachgebr. d. Maim. XII; M. b. Maim: I 424, 428) und hat auch schließlich Vorwürfe wie קלקל עליבד את הלשון etc. (s. Liste bei Mün z, M. b. Maim. 143, 3) zu hören bekommen. Ihm, dem Philosophen und Stilisten, war eben Adäquatheit im Ausdruck von größerer Relevanz als verwaschener Purismus. 8. Wenn ich, nach einer Charakterisierung des Verfahrens im More, förtsetze: ״diese Methode durchaus dialektischen Charakters, schien von Maimonides ... bevorzugt zusein“, so spreche ich wohl von Maimonide s* und nicht von meiner Methode. Die Entstellung, S. 476, geschah hoffentlieh unabsichtlich. Cincinnati. Z. Diesendruck. II. Diesendruck will die Stoa kaum heranziehen, solange nicht bewußter Zusammenhang zwischen ihr und Maimimi feststeht. Damit wird er auf niemand Eindruck machen, der aus der neueren Forschung weiß, wie stark die Stoa, Maimuni unbewußt, auf das ausgehende Altertum, dessen Erbe das Mittelalter antrat, insbesondere auf die Aristoteles-Kommentare und die Naturforscher, gewirkt hat. Man hat daher häufig zwischen mehreren Mittlern die Wahl; meine Anmerkung 492, 1 über die Unerklärlichkeit gewisser Erscheinungen sollte nur dem Mitforscher Material bieten, bei dem ich die Forschungen über Poseidonios bei Cic. Div. 116 (Reinhardt, Kosmos und Sympathie 229; Heinemann, Pos. met. Schriften II 831) als bekannt voraussetzen durfte. Im übrigen kann ich mich kurz fassen, da inzwischen Julius Guttmann in seiner ,Philosophie des Judentums‘ den gleichen Standpunkt, wie ich ihn einnehme, eingehend dargestellt hat. Nur darin hat D. recht, daß ich ihm versehentlich Bekenntnis zur dialektischen Methode zugeschrieben habe. Tarbiz war zu anderweitiger Besprechung vergeben (s. jetzt S. 73 ff.). Von meiner sachlichen Kritik kann ich nichts zurücknehmen. Wenn z. •B. D. gegen die unzweideutige Definition der Prophetie (so auch Guttmann 194 f.) ־׳ und gegen den zweimaligen Ausdruck ״Welt unter dem Monde “in der Einleitung zur Mischna (die natürlich auch Guttmann 176 nicht nach der irreführenden Überschrift der Übersetzungen zitiert) minder deutliche Stellen ausspielt, — wenn .er D. Kaufmann zutraut, daß er ״in einer Anmerkung zur Darstellung Ibn Zaddiks“, wie ich geschrieben hatte, die Teleologie

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