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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 4 · p. Seite 456

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 4
Article
Die Erlösung Elisa b. Abujahs aus dem Höllenfeuer
Date
1932-01-01
Page
Seite 456 (sequence 45)
Language
German
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456 A.!Büchler und 3. der Fluß Sambatjon, vom Grabe steht überhaupt nichts. Die Verfasser dieser Midraswerke kannten entweder die Dar- Stellung im babylonischen Talmud überhaupt nicht und schöpften ihre eigene aus einer palästinischen Quelle, die vom rauchenden Grabe nichts ־wußte, oder Tanhuma und Pesiktha rabbathi kannten die Stelle im Talmud, fanden aber in derselben den Hinweis auf das rauchende Grab der Heiden noch nicht. Die Erzählung der Rabbah b. bar-Hannah verweist allerdings auf den aus der Hölle auf steigenden und auf der Erde sichtbaren Rauch im Zusammenhange mit der Züchtigung der Rotte Korahs; aber der Erzähler war kein Palästinenser, sondern ein Babylonier. Wenn demnach im Berichte des R. Johanan R. Meir sich vornimmt, nach seinem Tode es zu veranlassen, daß aus dem Grabe Elisa's Rauch aufsteige, und R. Johanan selbst sich. vornimmt, nach seinem Tode es zu veranlassen, daß der aus dem Grabe EliSa's aufsteigende Rauch aufhöre, so ist die Frage berechtigt, ob die Hinweise auf den Rauch im hebräischen Ausspruche des R. Meir und dem aramaischen des R. Johanan in ihrem ursprünglichen Wortlaute erhalten sind und religiöse Begriffe, die in Galiläa schon um das Jahr 150 von R. Meir gelehrt wurden, voraussetzen, oder der ursprünglich wie im palästinischen Talmud dargestellte Vorfall vom himmlischen Feuer, das das Grab Elisa's umloderte, von babylonischen Lehrern nach ihrer religiösen Auffassung in das rauchende Grab umgestaltet.wurde. Der bezeichnende Unterschied in diesem religiösen Glauben könnte dann zur Feststellung des Ursprunges einer das brennende oder rauchende Grab erwähnenden Midrasstelle, ob in Palästina oder Babylonien, verwendet werden. Besprechungen: Edmund 0. Y0n Llppmann, Geschichte der Magnetnadel bis zur Eriindung des Kompasses (gegen 1300) (D i e p g e n u. Ru s k a, Quellen und Studien zur Geschichte der Naturwissenschaften und der Medizin, Band 3, Heft 1), Berlin, Juli us Spri nger, 1932, 50 S. gr. 8°. Die Literatur der vielerörterten Frage des Kompasses gibt v. L i p p - mann auf S. VI. Aus früherer Zeit ist für den Magnet zu ergänzen: Palm, G. A-, Der Magnet im Altertum. Programm des K. Württenb. evang.-theol. Seminars, Maulbronn 1863-^-7. Stuttgart 1867. 34 S. 4°. In seiner Geschichte des Zuckers (1890) gedachte L. der Geschichte der Magnetnadel, wiederholte aber die unzureichenden Angaben in der

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