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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1932-01-01 · Heft 2 · p. Seite 175

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
76 (1932)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1932-01-01
Page
Seite 175 (sequence 3)
Language
German
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Besprechungen 175 .,unreife Feige“, die als Part. Qal. erklärt werden, geschlossen wird, daß in ihnen i > i geworden sei. Die erste Form kennt Levy nicht (er nennt nur in Übereinstimmung mit der Grammatik ,,Käufer“ und ןביבא ,,Gekauftes“); bis sie durch Belege gesichert ist, darf sie für die Gramm, nicht verwandt werden. Die beiden anderen aber sind sicher keine Part. Ersteres entstammt dem akkad. arhu (Meißner, OLZ 1922, 241), letzteres heißt syr ahne (so mit kurzem a ausdrücklich BarBahlül I, 105), ist etymologisch unklar, aber keinesfalls ein Part. S. 53,לו sucht er die ja allerdings auffällige Form דשא ,,Tür“ durch Entlehnung aus dem Amharischen (so!) zu erklären, ohne sich über die Möglichkeit eines Zusammenhanges zwischen diesen von einander so entlegenen Sprachgebieten zu äußern. Wenn die Form ליא£ richtig überliefert ist, so bildete sie kein Beispiel für ,,Umlaut“, wie S. 54 angenommen wird, sondern ein solches für Epenthese; sie dürfte auch nicht mit der traditionellen Aussprache יני$ für ש3י in Parallele gesetzt werden; letztere kann nur im Zusammenhang mit den anderen für die ostjüdische Aussprache charakteristischen Diphthongierungen beurteilt werden. Eine Reihe recht verschiedenartiger Erscheinungen sind S. 59 בנח zusammengestellt, Aufgabe der Verdoppelung mit Ersatzdehnung in danna > dana, Epenthesis in baddäiä (über * badlä) zu ba[dä mit einigen Formen, deren Überlieferung starken Zweifeln unterliegt. In der Formenlehre ist seine Übersicht der Nominalformen von besonderem Interesse; sie muß aber mit Vorsicht benutzt werden, da der Leser über die Bezeugung der einzelnen Formen nicht genügend unterrichtet wird. So erscheint S. 75 unter faH die Form נדים Brot ohne besondere Bemerkung, obwohl Levy sie nur aus Gitt. 12a in der Schreibung נחום der Agg. kennt, das er vielleicht mit Recht für eine Korruptel des נהם im Ar. ansieht, wenn man auch, falls die Form besser bezeugt wäre, einen Übergang a>0 unter dem Einfluß der Labialis verstehen könnte. Doch bucht der Verf. die Form nicht in dem einschlägigen § der Lautlehre S. 55. Unter dem Einfluß von H. Bauer rechnet er auch hier öfter mit Entlehnungen aus dem Kan., z. B. S. 83 auch, wenn im Kan. die angeblich von dort entlehnten Formen nicht zu belegen sind. S. 75 erscheint unter fill auch אי^~א das Umgekehrte; wenn diese Form, wie es ja scheint, richtig überliefert ist, so gehört sie zu fiHl S. 80, wo nur Beispiele für die mit dem Hebräischen übereinstimmende Verwendung der Form für Körperfehler erscheinen; aber das akkad fippüata ,,üble Reden“ in den Ass. Ges. VAT 1000, 123, zeigt, daß sie allgemeiner auch für andere Defekte, zu denen איפכא sehr wohl gehören kann, gebraucht worden ist. S. 85 scheinen unter der Endung ai sehr verschiedenartige Formen zusammengefaßt. Diese Endung selbst liegt in dem ja auch im Syr. erhaltenen תנ!י ,,Bedingung“ vor und vielleicht im St. emph. in den unter ב aufgeführten Verbalabstrakten. Die akkad. Lehnwörter תבליא ,כרכיא /כותיא Sind aber fernzuhalten, sie gehen wohl auf vulgärakkad. Genetive auf l zurück, erst recht das Wort גורייא ,,Löwenjunges“, dessen { nach Ausweis des Arab. zum Stamme gehört. Dann bleiben noch einige zweifelhafte Wörter übrig wie מחיא, מדוכיא, סרסיא, von

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