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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1930-01-01 · Heft 6 · p. Seite 471

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
74 (1930)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1930-01-01
Page
Seite 471 (sequence 3)
Language
German
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471 Ich schließe mit einigen Bemerkungen und Hinweisen zu den angeführten Stellen. S. 10, A. 2 vgl. Büchler, Poznanski Gedenkschrift 130 ff., ferner Kerem Hemed III 45, Resp. ,1913 שערי צדק ,160 שערי וזשובד, Ittur II 27d. S. 18 in Ex 41s ist ein Jelamdenufragment, s. Ginze Schechter I S. 27 und S. 47 f. S. 28 zu II Sam 219. Mischna wird als!mw zitiert (בתוב בתורתם), vgl. Brüll, Zunz- Jubelschrift S. 101. S. 36 Jahrbücher VII 4. Blau, Poznanski-Gedenkschrift hebr. S. 5. Eisenstadt, Bibelkritik S. 15, vgl. ferner pal. Horajoth 1יו Pes. r. 29b und Genr. c. 7 ed. Theodor S. 51 u. a. m.; jedoch pal. Challa S. 33. Zu den sieben Noachidischen Geboten s. auch Graetz, Proselyten 19, bei den Kirchenvätern s. Irenaus, adr. haeres 41u, Tertullian, de pudic. c. 19. Wirth, Das Verdienst S. 48. S. 35 zu Dt 1018 vgl. Ritter Philo S. 73. Priester durften nur vom priesterlichen Geschlecht heiraten, vgl. auch Magazin VIII 56, vgl. b. Ber. 44a, Num. r. 13, Mech. ed. Hoffmann S. 92, vgl. ferner Archiv für Papyrusforschung II 10—11 über den ägyptischen Brauch1. S. 45 Priester in agadischen Gleichnissen und Parabeln Ex. r. 518, Tanh. z. St. Mech. Tb f., b. Nidda 30b, Ex. r. 159, Gen. r. 716. Ag. Ber. 51. Abchir, Jalk. I 23a. Eccl. r. 127 S. 53. Zu Gen 1?2 vgi. m. Midrasch Haserot Wejetheroth S. 39 Anm. 162. Ebd. in Gen 3l4 s. m. Doctrine of God S. 34. S. 63, die Sitte der sieben Trauertage wird schon von Z. Frankel, 113 דרכי ד.&שכד A. 5, in Sir ach 222נ nachgewiesen, s. auch II Bar. 92 Test. Adams, Patrologia Syr. I2 1347 u. 1352. S. 66 zur Sitte des Seelengedächtnisses, vgl. Bubers Pesikta XXXI. Apost. Konst. 842, Or Zarua 15a, Hasidim § 242 Mordecnai, Baba Bathra 645. J. Levi, La Commemora-tion des Arnes dans le Judaism, REJ. 29, 43—60. S. 68 zu Jes 5813 vgl. j e t zt J QR. XX. 1930, N. S. 313 ff. S. 74, das A^erbot, das heil. Land zu verlassen, besonders Mitgliedern der pricsteriichen Familien wird das Verlassen Palästinas und der Aufenthalt im Auslande untersagt, vgl. pal. Gittinl,2 und 5; Gen. r. c. 13, ed. Th. 123; ebd. c. 25, S. 243; ebd. c. 39, S. 371; ebd. c. 40. S. 383 b. Erub. 47a. Tos. AZ. 1, 8. Ex. r. c. 52, pal. Makoth 18, pal. Demai 23. Maaser Scheni 53. Schebiit 3 Anf. Ex. r. 518, S. 125. Zum Verbot aus Seder Elijahu mit Nichtjuden zusammen an einem Tische zu essen, vgl. die Er- Zahlung von R. Meir Pesikta 59b, Büchler, The Levitical Inpurity of the Gentile in Palestine before the year 70, JQR. N. S. 17, 1926, 53 und Marmorstein, דרשות דניאל אלקומיסי, Zion 3, 1929, 30. S. 129 zu Gen 2117 ist rein agadisch, vgl. meine Bemerkungen zur Stelle in ZfNW. 25, 1926, 257 f. A. Marmorstein. Palästina-Studien von S. Klein (Bd. I, Heft 1—4; Bd. II, Heft 1—5), 1923—1930. Mit freundlicher Erlaubnis des Herrn Herausgebers gebe ich als Referent der Palästina-Literatur eine kurze Anzeige der von mir veröffentlichten ,,Palästina-Studien“. Diese erscheinen in zwanglosen Heften, abwechselnd deutsch und hebräisch, und enthalten zum Teil hier zum erstenmal abgedruckte Arbeiten, zum Teil aber Sonderabdrücke. — Heft 4 und Heft T des ersten Bandes: ,,Galiläa von der Makkabäerzeit bis 67“, ,,Neue Beiträge zur Geschichte und Geographie Galiläas“ gehören zusammen. In ihnen, wird die Geschichte und die Topographie dieser Landschaft von den für uns heute feststellbaren Spuren ihrer jüdischen Besiedelung zur Zeit des jüdischen Staates an bis etwa 100 Jahre nach dem großen Krieg gegen Rom verfolgt bzw. dargelegt, wobei hauptsächlich talmudische, insbesondere halachische Stellen als Grundlage der Darstellung dienen. Entgegen der von christlichen und manchen jüdischen Historikern vertretenen Ansicht, Galiläa sei erst gegen Ende der Tempel zeit von Juden besiedelt worden, wird der Nachweis des jüdischen Charakters dieser in der Geschichte des jüdischen Volkes so wichtigen Landschaft vom 2. vorchristlichen Jahrhundert an geführt. Diese Besiedlung begann aber schon in der hellenistischen, ja vielleicht schon in der persischen Zeit. Die Dürftigkeit unserer Quellen läßt vorläufig nur einzelne Spuren dieser Frühgeschichte erkennen oder vermuten. Daß ich dabei den rechten Weg einschlug, beweist die mir zugekommene schriftliche Mitteilung von Prof. Alt-Leipzig, der mit Bezug auf meine Darlegungen schreibt: ,,Auf die 1 Vgl. auch Jahrbuch der Jücl.-Lit. Ges., Frankfurt a. M., X 392.

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