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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1927-01-01 · Heft 3 · p. Seite 123

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
71 (1927)
Issue
Heft 3
Article
Eine unbekannte mystische Schrift des Mose de Leon
Date
1927-01-01
Page
Seite 123 (sequence 15)
Language
German
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heimnisse des ייחוד, die im Schema-Gebet enthalten seien, und fehlt bei uns. In der Tat steht aber ganz entsprechendes im Scheqel haqodesch p. 103/104 und 1Q71, welches Werk wir ja als Gegenstück zu unserer Hs. schon erkannt haben. Auch dort wird der ייחוד des Schema thematisch erst ganz am Schluß behandelt, von p. 134 an. Daß man in unserer Hs. im letzten Kapitel, das ja vornehmlich eben diesen Mysterien des ייחוד gewidmet ist, Ausführungen über das Schema erwarten darf, ist naheliegend, um so mehr als in dem vorliegenden Teil noch nichts davon erwähnt wird, so sehr es zum Thema gehört hätte, wie die Parallele des Scheqel ha-qodesch zeigt. Ich möchte es also für sehr wahrscheinlich halten, daß dies Zitat in der Tat dem letzten, verlorenen Teil des in unserer Hs. enthaltenen Werkes angehört und fasse das Endresultat dieser Untersuchung zusammen: In Cod. M o n. 47 i s t m i t G e w i ß h ei t e i n e S c h r i f t d e s M o se de Leon und zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Fragment aus der zweiten Hälfte seines Erstlingswerks S. .sch u sch an 'eduth erhalten. Bemerkungen zn Löwensteins Index Approbationum. Von Bernhard Wachstein in Wien.; Leopold Löwenstein, der sich durch eine Reihe gehaltvoller Arbeiten auf dem Gebiete der jüdischen Geschichte einen wohlverdienten Namen erworben hatte, erwies der Forschung mit seinem Werke ״Index Approbationum/* das in seinem letzten Lebensjahre, Berlin 1923 erschien, einen Dienst, für den ihm alle an der jüdischen Gelehrtengeschichte Interessierten zu besonderem Danke verpflichtet sind. Wie bekannt, sind die Approbationen (חסכנות) die einzigen auf die Nachwelt gekommenen literarischen Zeugnisse vieler und sogar mancher zu ihrer Zeit berühmter Gelehrter. Aber sogar dort, wo es . sich um Autoren bekannter und weitverbreiteter Werke handelt, können die Approbationen für die Feststellung biographischer Details mit Nutzen herangezogen werden. Diese Quelle wurde denn auch von Lpkalhistorikern, Biographen, und anderen Interessenten ausgiebig benützt. Eine erfolgreiche Ausnützung hat aber die Vollständigkeit des Materials zur Voraussetzung. Wollte man, um nur ein Beispiel anzuführen, die Anfänge der. Wirksamkeit 1 p. 10ל zitiert er das Wesentliche, des ganzen Zitates, auch der סתרי תורה, aus einem mystischen מדרש ירושלמי. Die Existenz eines solchen Midrasch kabbalistischer Natur im 13. Jahrhundert, schon vor M. d, L. ist beweisbar. Auch wenn, wie sicher ist, die Zitate aus einer Schrift gleichen Charakters und gleicher Herkunftsbezeichnung in den Gutachten der Geonim .שערי תשובד dort hineininterpoliert worden sind, behalten sie für die Ent- Wicklungsgeschichte der Kabbala, nur eben einer etwas späteren Periode, ihren hohen Wert; Die Erklärung Steinschneiders (Jewish Literature p. 413) befriedigt nicht ganz und verwischt das wirklich vorhandene Problem. Die לקוטים מרב האיי גאון, die sicher älter als M. d. L. sind (sie sind von Mose b. Salomo b. Simon aus Burgos redigiert, wie ich aus Cod. Oxford 1565 feststellen konnte) zitieren mehrere Bahirstellen §§ 75, 57 aus einem solchen mystischen ירושלמי (wie mehrere andere Autoren). Isaak von Akko zitiert Cod Mon. 17 f 53a/b daraus eine Stelle, die nicht Bahir ist.

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