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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1926-01-01 · Heft 3 · p. Seite 218

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
70 (1926)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1926-01-01
Page
Seite 218 (sequence 3)
Language
German
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218 die Ableitung; natürlich von נפזר. — Zu מין Häretiker wird Bachers Ansicht mitgeteilt, ohne Fundstelle; auch ich kenne sie nicht. — מי־ישץ Gen. R. 2ל kann nicht — מיש sein;_s. meine Ausführungen in ,,Arniual“ (Cincinnati) I, 213. — Wegen מכבר1ת ist nicht מכבדת anzusetzen (2985), sondern מכלא — .בברה מכברה (neben מכלה) wegen der einen Stelle in RMbE Tarschisch VIII 8ל .1) 5ל); aber mit Recht ist schon daselbst מכלא hergestellt worden in dem bereits oben genannten Werke'משבצת דת z. St. 3069 ממלאת ,3043 מליתד. ,3039 מליאה sind nach der Definition ganz dasselbe, und es ist von einem zum anderen zu verweisen. — מלך Moloch: Geiger,wieder ohne näheren Beleg. — Bei מלשין wäre doch entschieden בדכת דמלשינים zu nennen gewesen. — Zu ממל s. Talm. Arch. II, 222'. — Zur Form ־ממשלות für משלים — Sprüche, s. Kirchenväter, wie sie z. B. bei Strack, Einleitung zum Buche der Sprüche, verzeichnet sind. מגלה* (nur ein Beleg aus Ibn Migasch ל12 כבוד אלהים)' soll an der betreffenden Stelle היכל (Burg? Tempel?) bedeuten; gewiß unrichtig; lies מנזליתם arab. Wohnungen. —מסגד Moschee wird aus Gottlober ,,aus Aegypten“ belegt; gibt es keine ältere Stelle dafür? Vgl. das oben zu מנזר Kloster Bemerkte. — BJ. hat 3113) מס1ךדי). und (3139), ersteres Masora, das •zweite läßt er unübersetzt. Schneider (in dem oben angeführten Werke) S. 85 hat, wie ich glaube, endgültig dargetan, daß מם1ךד zu lesen ist, wenn ,,Masora“ gemeint ist. — Zu אבן) מסמא) wird 3124 eine endlich völlig annehmbare Erklärung (nach dem Aruch) gegeben. — Zu 1 מסמסWäre -jedenfalls auf מזמז zu verweisen, das offenbar dasselbe. Zu מעזיבה s. Talmu. Arch. I, 31 f. Zu מעטן ebenda II, 220. BJ. punktiert מעשן, aber er selbst hat mehrere Stellen mit Jod: ,מעטין, folglich wäre מעטן ebenso gut; vgl. Jעטיני u. vgl. oben zu מחצב. — Es ist nicht genug zu, sagen, מפה mappa sei semitisch, man muß auch dessen Etymon zu geben versuchen. Ich glaube^, man müsse es mit hebr. und aram.לפף zusammenstellen (Levy-IT, 519): umwickeln; in מפה ^erscheint ל reduziert wie sonst nur ל von לקח. — Das was BJ. s. :'v. מפלצת als ר״ת - Derasch der Rabbinen anführt, verdient eher ,,Notarikon“ genannt zu werden. All unsere Bemerkungen bezüglich des Schatzes der hebr. Sprache werden sich von nun an wie Epheu um den Baumstamm um B J.cs Wb. ranken; was ich hier gegeben habe, ist nur ein schwacher Ansatz dazu. Erst die Benützung des Wörterbuches wird uns lehren, welch herrliches Gut wir in diesem Werke besitzen. Wir scheiden auch von diesem Bande mit der größten Befriedigung und sehen sehnsüchtig den kommenden Bänden entgegen. S.• Krauss. Meyer Abraham: Legendes juives apocryphes sur la Vie de Moise. — La Chronique de Moise. — L’Ascension de Moise. י— La Mort de Moise. Paris, Paul Geuthner, 1925. — 114 Seiten. 8°. Abrahams dankenswertes neues Werk1 geht daran, eine augenfällige Ungerechtigkeit der Sagenkunde gutzumachen., Die Sage Mosis wurde noch nicht so vielseitig untersucht wie die Sage Josephs und Salomons, selbst nicht wie die Sage des Erzvaters Abraham. Unser Verfasser kündigt nun eine religions- und literaturgeschichtliche Studie an über Moses in Geschichte und Sage, nach jüdischen, heidnischen, christlichen und muslimischen Ueberlieferungen. Doch diese Zusage gilt erst der (hoffentlich nahen) Zukunft. In der uns gegenwärtig vorliegenden Arbeit wird für diese verheißene vergleichende Untersuchung vorerst eine feste, sichere philologische Grundlage geschaffen. Diese Vorarbeit wendet sieh an die gelehrte Welt. Trotzdem wird so manches geboten, woran auch weitere Kreise der Leser Vergnügen und Nutzen finden dürften. So gleich der Kern des Werkes: drei kleine Midraschim, in französischer Uebersetzung, über Moses u. z.: 1. דברי הימים של משה, Leitsatz: 1 Nachträglich ersehe ich aus REJ 1925, LXXXI 87, daß Abraham mit dieser Arbeit seine InaugurabDissertation (Th&se. de doptorat) bietet.

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